Ein weiterer Artikel aus der Reihe 52 Songs – diese Woche mit dem Thema Stadt.
Uff. Es gibt so viele schöne Songs von so vielen tollen Künstlern, die es wert wären, hier erwähnt zu werden. Leider ist aber eben nur ein Titel erlaubt. ![]()
Da ich mir aber relativ sicher bin, dass uns diese ganz wunderbaren Künstler zu einem späteren Zeitpunkt bestimmt noch begegnen werden, habe ich mich für ein Lied über die Stadt entschieden, die mir von allen Städtesongs wohl am meisten am Herzen liegt. Eine Hommage an meine Heimatstadt & der Quotentrashbeitrag – Die Bandbreite mit dem Hit: Dat is Duisburg.
Wie geil ist das denn? Tränen gelacht und an alte Zeiten gedacht. Meine damalige Freundin hat in Duisburg gewohnt, deshalb war ich Mitte bis Ende der 90er sehr in oft in der Stadt. Scheint sich ja nicht allzuviel geändert zu haben.
Ich muss leider (oder zum Glück?) zugeben, dass ich auch nur bis Ende der 90er in der Stadt gewohnt habe. Zwar war ich danach noch oft da, aber ich glaube, als solches hat sich nicht viel geändert.
Klar, es kommen irgendwelche Gebäude hinzu, die einem dann letztendlich nach ‘nem halben Jahr doch wieder wahnsinnig egal sind. Oder Gebäude geschlossen, um neue sie leer rumstehen zu lassen. Aber im Großen & Ganzen ist sie die hässliche Stadt geblieben, die sie immer schon war. 
Ich glaube aber (vllt als dort Geborene), dass gerade dieses gewisse Asozial wirkende die Stadt (&teilweise auch andere Städte des Ruhrpotts) so sympathisch macht. Oder ich versuch es mir so einfach schön zu reden
Nee, schön ist Duisburg und der Rest des Ruhrgebiets (ich habe sieben Jahre in Bochum gewohnt) nicht. Aber die meisten Leute sind einfach authentisch und geradeheraus, und das ist es, was meiner Meinung nach den Charme ausmacht. Ich hab´s sehr gemocht und könnte mir vorstellen, irgendwann wieder da hinzuziehen. Insofern habe ich das Video eher als augenzwinkernde Hommage gesehen.
Duis…was? Eine Stadt und die liegt in Deutschland? *lach* Schöne Antihymne, allerdings verstört mich das weiße Doppelripp-Unterhemd ein wenig.
“Duis…was?” will ich nun aber mal überhört haben. *hüstel*
Mh, ich weiß nicht, ob man es Anti-Hymne nennen kann. Aber zweideutige Hymne klingt doof, also passt das schon.
Es ist zumindest was sehr Wahres dran, dass man die Stadt nur erträgt, wenn man dort geboren ist. & ich gehe noch weiter zu behaupten, dass man die Stadt dann sogar schön findet. Irgendwie.
Was das weiße Unterhemd betrifft: Ich ließ mir sagen & sah es sogar mit eigenen Augen – Arbeitsbekleidung. Damit stehen sie dann vor diversen Trinkhallen.
Kann Deinen Unmut aber durchaus verstehen.
Nicht schlecht!
Und es hat fast so viel “urban atmosphere” wie The Streets
Ja, ich erkannte auch sofort die verblüffende Ähnlichkeit & war geplättet
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