Vermissen, Baby.

& plötzlich ist es wieder da. Sie. Die Sehnsucht. Es. Das Gefühl. Das so schwer einzuordnen ist. Das Wissen. Über die Unmöglichkeit dessen, wie man es haben möchte. Der unstillbare Wunsch, die Zeit zurückzudrehen. Das weitere Wissen darum, dass man nie ein Kämpfer war & sich doch dessen bewusst zu sein, dass es, wenn es eine Sache gibt, um die es sich zu kämpfen gelohnt hätte, diese gewesen wäre. Merken, wie pathetisch das alles klingt. Musik. Oasis, die ärzte & Tomte. Die Mischung aus Sentimentalität, Verbundenheit & zu wissen, wie gut es damals war. Alles. Zu sehen, wie es bergab ging. Erinnerungskotze. Gespräche. Stundenlang. Aus sorgenvollen Momenten absoluten Karneval zu machen.
Dieses Vermissen.. So stark, dass es so.. veränderbar erscheint. So intensiv, wie seit Ewigkeiten nicht mehr. So ausgeprägt, dass es selbst die massiven Ängste des heutigen Tages wegschiebt. & doch ist das alles so.. Egal. Irrelevant. Schutzmechanismus.

Unsere Geschichte zu erzählen bedarf es keiner Erinnerung, nur intensiver Zwischenmenschlichkeit & – wie gesagt – des Wahnsinns in seiner alltäglichen Erscheinungsform. Das bilde ich mir doch nicht ein.

Dirk Bernemann
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~ von Miss Ann Thropy - 1. November 2010.

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