My bloody Valentine.

Man könnte wirklich fast meinen, das Badezimmer & ich stehen auf Kriegsfuß. Ja, es wundert mich geradezu, dass ich mich noch nicht am Klopapier geschnitten habe. Episode 3 von Wie ich fast einen Darwin-Award gewann.
Zur selbstheuchlerischen (Wobei ich zugeben muss, dass ich anfangs echt bestrebt war) Entspannung ging ich heute Baden. In der tiefen Hoffnung, dass würde irgendwas an meinem momentanen Zustand ändern. Nun gut, ich möchte nicht jammern. Bin zwar ein teils großer Fan von Selbstverarschung, aber nur wenn’s so um so simple Themen wie Abnehmen, Sport, et cetera geht. Momentan weiß ich, dass ich mich mir wahrscheinlich wieder schwächer rede, als ich bin. & wahrscheinlich unbestrebter, weil’s eben ’nen Grund gibt. Der wahrlich nicht leicht zu verkraften ist, momentan, in den ich mich aber wohl eben teilweise auch reinsteigere. & hey, wenigstens weiß ich selber, dass ich mich wieder schwächer mache, als ich egtl bin.
Um egtl auf die vorangegangene Geschichte zu kommen.. Das Nassinterieur & ich hatten heute unseren großen Auftritt. So mit Kerzen, Duftlampe & all dem Scheiß, den sich Frauen noch so im Badezimmer gönnen. Ich bin mein eigener Valentin. Tschaka. Danach sind mein oranger Froteebademantel & ich erstmal ins Bett. Dazu sollte gesagt sein – Keine Satinbettwäsche im Winter. Grundlegend sollte man eh nur Satinbettwäsche aufm Bett haben, wenn man ficken will, hab ich beschlossen. Satinbettwäschen sind praktisch die Dessous der Betten. Glaub‘ ich. Find‘ ich. Nachdem ich mir also in der schwarzen Coitusbettwäsche ziemlich den Arsch abgefroren hab, dacht‘ ich mir naiverweise.. ‚Komm, jetzt lecker was warmes!‘ Renn ins dunkle Badezimmer, bemerke, dass ich egtl für draußen geheizt habe, rase mit ca.200 km/h die zweieinhalb Meter Richtung Fenster &.. fliege prompt über meine, im Weg liegenden Klamotten.. Dem Herr sei gedankt, dass ich ein Kurzzeitgedächtnis wie ’n Toastbrot hab. Dem Sturz darf man sich in etwa so vorstellen – Flug nach vorne, mit der rechten Schulter vom Waschbecken gebremst worden, damit ich mir die linke Schulter gefühlt am Badewannenrand zerschmettere & mit der Restkraft, die mir im Körper geblieben ist, den Klodeckel halb runtergerissen hab.

Ach, nur damit Sie’s wissen – das Fenster ist nun zu.

 

PS: Ich weiß nun auch, wieso manche Frauen ihre BHs in Beuteln waschen. So ’n Bügel ist nämlich relativ schwer aus der Zwischenwand zwischen Trommel &.. dem was eben dahinter ist, zu entfernen.

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~ von Miss Ann Thropy - 15. Februar 2011.

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