Von Emoponys, alten Damen & längst vergessenen Kunstschätzen.

Ich & mein Emopony scheinen einen ganz besonders sympathischen Eindruck auf Omas zu machen.
Anders kann ich’s mir nicht erklären, wieso sie mich freudig morgens um halb neun beim Einkaufen bequasseln.
& ich war auch wirklich, wirklich, wirklich freundlich zu den Damen. & hab brav genickt & all den Scheiß, den man halt eben so macht, wenn einen Omas bequasseln. Jeden Tag eine gute Tat, ha! Wenigstens lassen sie das gute Bild von alten Damen, die einen aufgrund dessen anquatschen, weil sie sonst keinen zum Reden haben, wieder aufleben. Mein Bild von alten Menschen wurde ja vor einiger Zeit jäh zerstört. So mag ich die Omas, immer ein bisschen hilflos, immer ein bisschen gesprächsbereit & die unwichtigsten Themen beredend. Am liebsten sind sie mir allerdings trotzdem in Grüppchen, weil dann weniger Gefahr besteht, angequasselt zu werden.

Bin übrigens wieder etwas angepisst. Mein Dad ist ja wieder Zuhause. Soweit, so gut. Wenn er sich dauernd diesen pampigen Ton angewöhnt hätte. Wieder. Nicht, dass er mir nicht bekannt wäre. Therapieerfolg – Ich hab’s Maul aufgemacht. Yay. Na ja, geändert hat sich bis nun auch nichts, aber ich hab auch keine Lust, wieder eine riesige Diskussion zu starten, die eh wieder in ’ner halben Zerfleischung endet, einerseits ist es für ihn, denk ich, nicht so knorke (Scheiße. Wann genau hab‘ ich begonnen, so verflucht rücksichtsvoll zu sein?), andererseits auch nicht für mich, schließlich bin ich nun auch schon knapp 18 Stunden wach, hab mir gepflegt den Arsch aufgerissen, ohne ein Danke zu hören (Nicht, dass ich’s erwartet hätte. Doch, hätt‘ ich.), fröne nun wieder der Beatsteaks-Sucht, trinke wie ’ne Bescheuerte Kaffee & überlege, wie ich den Rest des Tages überlebe. Ich hab schon so verflucht lange nicht mehr gelesen. & egtl sieht die Bude hier auch aus wie Afghanistan. & bügeln müsst‘ ich egtl auch. & überhaupt, mal anfangen zu leben. & essen. & kacken. & ficken. Oder überlegen, welche Wortzusammenfindungen ich fürs ficken kenne. Ich könnt‘ aber auch egtl einfach nur schlafen gehen.

Mir sind eben beim Entmisten von Bildern übrigens einige Schätze entgegen gesprungen.
Wenn Simon & mir mal langweilig war & wir grad geskypt haben, kamen wir auf die glorreiche Idee, zusammen zu malen.
Ich sag’s mal so – Van Gogh ist’n Scheiß dagegen.

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~ von Miss Ann Thropy - 26. Februar 2011.

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