Doch unter Wasser kann man nicht schreien..

Komm, lass Dich von mir entführen
in meinen Traum von letzter Nacht
Gib mir die Hand, ich muss Dich spüren
Fast wär‘ ich nicht mehr aufgewacht
Es war so klar
Ein Traum & doch wahr

In meinem Traum steh ich am Meer
mit dem Gefühl, als ob es gleich zu Ende wär
Ich seh mich um, ich bin allein
Ich nehme Anlauf & dann springe ich hinhein

Als hätt‘ es nur auf mich gewartet
Als ob das Meer ein Raubtier wär
Ich hab’s gesehen
Grausam & doch schön

In meinem Traum steh ich am Meer
Mit dem Gefühl, als ob es gleich zu Ende wär
Ich seh‘ mich um, ich bin allein
Ich nehme Anlauf & dann springe ich hinein
& gehe unter wie ein Stein
Doch unter Wasser kann man nicht schreien

Ich wollte jeden Tag so leben, als ob’s der letzte wär
Die Welt aus ihren Angeln heben – Jetzt ertrinke ich im Meer
Ich kämpfte wie ein kleiner Junge & dann habe ich gelacht
Wasser füllte meine Lunge, davon bin ich schließlich aufgewacht

In meinem Traum steh ich am Meer
Mit dem Gefühl, als ob es gleich zu Ende wär
Ich seh‘ mich um, ich bin allein
Ich nehme Abschied & dann springe ich hinein
Zum letzte Mal seh‘ ich das Meer
Es sieht so aus, als ob es nie zu Ende wär
Das Meer ist tief, das Meer ist groß
& der Himmel ist für immer wolkenlos

– Farin Urlaub ~ Unter Wasser –

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~ von Miss Ann Thropy - 1. März 2011.

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