Dreams are my reality.

Gestern hab ich ein T-Shirt von ganz unten ausgekramt. Hab sie letztens entdeckt, ganz hinten, hinter der Bettwäsche, als ich meinen Schrank aufgeräumt hab. So wie ich lang verschollene Oberteile gefunden hab, die vom Bügel gerutscht sind & nun über die Schuhe, die ich eh nicht trage, gefallen sind.
Ich hab keine Ahnung, wie lange diese T-Shirts im Kleiderschrank hinten lagen. So gesehen hab ich sie auch nicht vermisst, da ich sie ja eh meist nur zum Schlafen trage & mir da meine überweiten (so XXL in Männergröße, in die  ich egtl 5 Mal reinpasse) am liebsten.
Sind aber alle in der Wäsche. Hum. Also kramte ich mein Abschluss-T-Shirt raus. Das mag ich allein schon aus dem Grund nicht, weil es mich 1. an meine Schulzeit erinnert, 2. ein minderschönes Graffitiirgendwas drauf ist & mich 3. daran erinnert, dass ich in den letzten 6 1/2 Jahren nicht gebacken bekommen hab, außer richtig deftig am Rad zu drehen.
Ich muss es wohl irgendwann getragen haben, als M. hier geschlafen hat. Oder ich bei ihm. Vermutlich ich eher bei ihm, ich war schließlich.. 500% öfter dort.

Irgendwie ist es ein Schlag in die Fresse, wenn Du keinen (oder zumindest nicht viele) müde Gedanken an die Person verschwendet hast & Dich ein gottverdammtes T-Shirt aufgrund seines Geruchs um zig Monate zurückkatapultiert. & Dir plötzlich wieder das Gefühl vermittelt, dass Dir dieser Mensch fehlt. Verfluchte Geister der Vergangenheit.

Aber noch viel beschissener ist es, wenn man das alles mit in den Schlaf & die Träume nimmt. Man mitten in der Nacht aufwacht, weil man von ihm geträumt hat. & nicht wieder einschlafen kann, weil es einen beschäftigt. & das Grübelmonster wieder angreift.

Dabei weiß ich doch, dass es keinerlei Gründe gibt, Dich zu vermissen…

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~ von Miss Ann Thropy - 1. März 2011.

4 Antworten to “Dreams are my reality.”

  1. Ging mir neulich ganz genau so :-/ Bei mir wars die Bettwäsche. Wirklich nicht schön sowas.

    • Ich drifte bei so was gedanklich immer derbe ab, das ist eher das, was mich so dumm im Kopf macht. das ewig lange wiederdurchkauen. Ich bin nämlich keine Kuh.

  2. […] ganz stumpf eingeleitet geht das ungefähr so – Bei gestern geschriebenem Artikel & auch diesem geht es mehr oder minder um die selbe Person. Auch wenn es manchmal den Anschein hat, ich sei über […]

  3. […] diese Person erinnert. Wir dürften uns vor knapp zwei Jahren das erste Mal getroffen haben. & manchmal, aus keinem Grund, vermisse ich ihn. Weniger die Person selber, als das, was sie mal war. & […]

&, noch was zu sagen?

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