Spätgeburten, Facebook & Paranoia.

Ich bin zu spät geboren. Mindestens 4 Jahre. Zuverlässige Quellen bestätigen das.
Deswegen bin ich grad auch straight outta Zimmer into Wohnzimmer gestiefelt, um meinem Dad essenziell wichtige Fakten unter die Nase zu reiben.
Ich hätte so schön durchschnittlich sein können! Hätte man mich nicht zu spät in die Welt gesetzt!
So ist nur ein kaputtes Etwas dabei rausgekommen, dessen Namen auf Rang 5 rangiert.
Das hat man nun davon.

Beängstigend übrigens die steigenden Besucherzahlen hier. Wirklich. Leute, ihr pflegt meine Paranoia.
Nicht, dass ich mich nicht freuen würde, auch wenn man Bestreben nie wirklich war, Massen von Besuchern hier anzuziehen, da ich persönlich eh nicht so viel von meiner Schreibe halte, & grundlegend immer mit Menschen rechne, die es genauso sehen.
Letztendlich bin ich von myblog auch nur hierher gekommen weil mir die Werbung in den Kommentaren ziemlich aufn Sack ging.
Beängstigend nur, wenn ich nicht weiß, woher diese ganzen Menschen kommen. Der Refferer & die Suchergebnisse ergeben für mich da jedenfalls kein Bild. Das heißt entweder, ich leider wirklich unter Paranoia oder es gibt ’ne Menge stille Leser.
Was mir nun davon besser gefallen soll, keine Ahnung. Aber Paranoia hatt‘ ich noch nicht, stell’s mir ganz lustig vor & denke, das wäre ein sehr willkommenes Berufsziel, falls das mit dem Vollzeitalkoholismus nicht klappt.
Falls sich allerdings doch versehentlich stille Leser hier befinden, dürfen sie gerne einen Pieps von sich geben, auch wenn sie Freunde oder Bekannte sind. 😉  das die ganzen Späße hier nämlich auch auf Facebook gepostet werden ist keineswegs ein Versehen.

Wisst ihr.. Als ich damit angefangen hab, das Posten auf Facebook, also dass hiergeschriebenes auf Facebook ebenfalls erscheint, war auch mein Bestreben nicht die Besucherzahl. Eher ging’s mir wohl darum, dass die Menschen, wenn sie es lesen wollen, das auch tun können. Meine Freunde, Bekannten, meinetwegen auch Internetbekanntschaften. Mir ist irgendwann bewusst geworden, dass ich sehr viel verschweige gegenüber Menschen. Weil es mir peinlich sein könnte, speziell, wenn man darauf angesprochen wird. Aber ganz ehrlich – letztendlich fühle & denke ich doch nun mal so.
Wenn Du also ein Bekannter bist, ist es vermutlich so, dass ich in den meisten Fällen auf Dich scheißen kann.
Wenn Du ein Freund bist, fände ich es zwar schade, wenn Du mich 1. nicht ernst nehmen würdest, 2. Dich darüber lustig machst oder 3. nicht akzeptierst/tolerierst, was ich denke & fühle, seien es meine Meinungen, Gedanken, Gefühle, Verachtungen, der Umgang, wie ich ihn vllt zu anderen Menschen pflege, Ausdrucksweise oder sonst irgendetwas, was Dir nicht passt, aber letztendlich muss ich damit umgehen, bis jetzt hatte ich immer ein Problem damit, nicht gemocht oder als lächerlich empfunden zu werden, ich denke für mich, dass das ein guter Weg ist. & ein weiteres ’seien wir ehrlich‘ folgt: Wärest Du Freund, würdest Du akzeptieren oder zumindest einmal überdenken, was ich von mir gebe, weshalb. Wenn das nicht der Fall ist, von mir zu Dir: Ein herzliches ‚Fick Dich ins Knie!‘, ich glaube, wir haben uns in der Zuordnungssparte geirrt, Fotze.
Wenn Du eine mir minder/bekannte Internetbekanntschaft bist (Fall eher unwahrscheinlich) – Setz Dich, nimm Dir ’nen Keks (bitte nicht die Schokocookies), krümel nicht zu viel, viel rauszufinden gibt’s hier für Dich sowieso nicht.
Wenn Sie einer meiner zukünftigen Arbeitgeber sind – Hallo, alles was ich erzähle ist Stuss, ich rauche nicht, trinke nicht, nehme keine Drogen, bin pünktlich, zuverlässig, gehe abends um 10 ins Bett, das einzige Problem ist wohl meine Aufmerksamkeitsgeilheit. Sollten Sie Werbung brauchen, ich stelle das Ding hier gerne zur Verfügung, lass‘ mich auch leicht bekleidet knipsen.

Natürlich könnte es mir unangenehm sein, dass hier jemand etwas über sich liest, so er sich denn in der Abkürzung erkennt, ich kenn‘ ja glücklicherweise sehr viele Menschen, die mit M. anfangen. Aber hey, liebe Leute, wenigstens bin ich eins nicht zu euch – unehrlich. Wenn hier nun mal jemand erkennt, dass ich früher in ihn verliebt war, dass ich doch mich phasenweise wirklich arg zu gewissen Personen hingezogen fühle, & ich jemanden auch phasenweise nervig/doof/was auch immer finde, dann ist dem eben so. Kann man nix gegen machen. Außer zu stehen. & das ist mein erster Selbstversuch – Zu mir selber stehen. Zu dem was ich denke, fühle, überstrapaziere. & das kann ich wirklich gut, wie manche wissen.

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~ von Miss Ann Thropy - 3. März 2011.

2 Antworten to “Spätgeburten, Facebook & Paranoia.”

  1. Platz 30. *g*

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