„Und, haste Hobbies?“ – „Ja, so Sozialphobie & so.“

„Aha, & was macht man da so?“
„Joa.. Nichts.“
“ Wieso hast Du Angst vor Menschen?“
„Ich hab nicht direkt Angst vor Menschen.“
„Ja, aber das ist doch ’ne Sozialphobie.“
„Klar, wenn Du es Dir so einfach machen willst – Ja, dann ist eine soziale Phobie eine Angst vor Menschen.“
„Wieso mach ich’s mir einfach?“
„Weil das ungefähr so ist, als wenn Du sagen würdest, Depressive leiden unter ’nem bisschen Traurigkeit.“

Ich weiß nicht, wie oft ich schon dies oder ähnliche Gespräche geführt habe. & sie kotzen mich jedes Mal mehr an. Das ist so wunderbar einfach gedacht. „Guck mal, da sind ’n Haufen Menschen, da hat Steffi Angst vor.“ Wenn’s mal so einfach wäre.
Nein, ich habe keine direkte Angst vor Menschenmassen. Dann würd sich das, glaub ich, auch Enochlophobie schimpfen. Ich mag Menschenmassen  nicht. Ich hab‘ auch Angst, irgendwie, aber keine massive. Eher eine einigermaßen gut zu kontrollierende Angst.
Mal ganz abgesehen davon, dass es wahnsinnig viele Phobien gibt, die mit Menschen bzw. dem Umgang mit ihnen zu tun haben.

Grob gesagt ist eine Sozialphobie eine Angst vor negativer Bewertung anderer Menschen. Eine Angst davor, die Erwartungen anderer nicht erfüllen zu können. Was also das genaue Gegenteil von Angst vor Menschenmengen ist, da es dort so was wie eine Bewertungssituation eher selten gibt.
Ich hab‘ grad mal ein bisschen wikipedianert, um das ganze vllt etwas besser erklären zu können. Aber – Egtl ist es Schwachsinn, irgendein von fremden Menschen zusammengesammeltes Wissen zu nutzen, nur weil man das Gefühl hat, sich selbst nicht richtig ausdrücken zu können. Wenn es jemanden interessiert, was Wikipedia über die Sozialphobie erzählt, soll er sich bitte selbst informieren.
Das Einzige, dass ich mal eben schnell gemopst habe, ist der Abschnitt Diagnose, da er ganz gut zum Verdeutlichen ist, sämtliches Dick markierte trifft oder traf zumindest auf mich zu:

Die Krankheit zeichnet sich demnach durch folgende Merkmale aus:

  • Diese Störungen zentrieren sich um die Furcht vor prüfender Betrachtung durch andere Menschen in verhältnismäßig kleinen Gruppen (nicht dagegen in Menschenmengen).
  • Die Angst ist auf bestimmte soziale Situationen beschränkt oder überwiegt in solchen Situationen.
  • Die phobischen Situationen werden vermieden.
  • Der Beginn liegt häufig im Jugendalter.

Leitsymptome der Krankheit sind:

  • Zentral ist die Furcht vor prüfender Betrachtung in überschaubaren Gruppen (nicht in Menschenmengen).
  • Die Angst kann sich auf bestimmte Situationen wie Essen oder Sprechen in der Öffentlichkeit oder Treffen mit dem begehrten Geschlecht beschränken; sie kann aber auch unbestimmt sein und in fast allen sozialen Situationen außerhalb der Familie auftreten.
  • Häufig bestehen niedriges Selbstwertgefühl und Furcht vor Kritik.
  • Als Begleitphänomene können Erröten, Vermeiden von Blickkontakt, Zittern, Herzrasen, Durchfall, Übelkeit oder Drang zum Wasserlassen auftreten.
  • Die Symptomatik kann sich bis zu Panikattacken verstärken.
  • Ausgeprägtes Vermeidungsverhalten kann zu vollständiger sozialer Isolation führen.

Das Verrückte an so was ist ja, dass man plötzlich so viel mehr Sachen versteht.
& vllt versteht ihr am Ende auch, wie es ist, mit so etwas zu leben & was eine Soziale Phobie ist.
Ich war ja nie ein wirkliches Strahlemädchen. Mit 14 war ich sehr versucht, mich umzubringen, landete daraufhin im Landeskrankenhaus (netteres Wort für Klapse), dann im Jugendheim, aus dem ich mit einer weiteren Drohung, mich umbringen zu wollen, nach 5 Tagen ausbrach. Mit 14. Das ist nun fast 10 Jahre her. Vllt verdeutlicht das ein bisschen, wie lange es mir nicht wirklich gut geht. Natürlich soll das keine Rechtfertigung für irgendwas sein & Mitleid brauche ich vorerst auch nicht.
Wieso ich dort landete? Ich war in der 9. Klasse. In meiner Klasse war ich nicht allzu beliebt, aber es war okay, denn ich fing schon früh an mit dem Rauchen & irgendwie schweißen die Kurzrauch-Besuch in der 5-Minuten-Pause aufm Klo schon zusammen. Na ja, das ist gelogen, aber man ist sich eher wohlgesonnener, weil man sich sonst die Möglichkeit verwehrt hätte, nach Kippen schnorren zu können.
Wir bekamen einen neuen Mathe-, Physik- & AW-Lehrer, da der alte in Rente gegangen war. Eins seiner Hobbies – Die letzte Stunde am Anfang des Unterrichts wiederholen. Ein anderes – Besonders gern Schüler drannehmen, die sich nicht melden. Ich denke, es ist überflüssig zu erwähnen, dass er ’n ziemliches Arschloch war. Nicht unselten war ich eine der Personen, die drangenommen wurden. Speziell, wenn ich gerade die letzte Stunde gefehlt habe. Denn darüber hätte man sich ja unter allen Umständen, & selbst wenn eine Atombombe hochgegangen wäre, informieren müssen. Nein, ich möchte nicht abstreiten, dass ich faul war & genau das natürlich nicht getan habe. Trotz des Risikos, drangenommen zu werden. Soviel zu AW & Physik.

In Mathe war ich ebenfalls nie eine wirkliche Leuchte. Fast hätte ich in Mathe auf meinem Abschlusszeugnis sogar eine Fünf gehabt, weil ich in der Vergleichsarbeit erstmal schon ’ne Sechs reingekloppt habe. da so was in Vergleichsarbeiten doppelte Wertung hat, ist das schon mal nicht soooo gut. Also hab‘ ich mir für die letzte Arbeit noch mal brav Nachhilfe genommen & mir den Arsch am Wochenende abgelernt. Aber meine nicht vorhandenen Mathekenntnisse sollen hier ja nicht Hauptthema werden, sondern egtl nur mal wieder verdeutlichen wie scheiße in mathematischen Dingen um mich steht. & schon immer stand. Trotz meines Unwissens wurde ich natürlich auch dort öfter drangenommen. ich schwafelte dann irgendetwas vor mich her, mit dem Wissen, dass die Lösung inklusive des Lösungsweges komplett falsch sind. Dann gab es einen abschätzigen Blick vom Lehrer & manchmal auch ein bisschen Gelächter meiner Mitschüler. Irgendwann beschloss ich, nein.. Irgendwann beschloss mein Kopf dann, er möchte nicht mehr in die Schule gehen. Man hat mich in zwei Wochen höchstens 4 Tage gesehen, wenn überhaupt, meist bin ich auch schon früher gegangen, wenn ich wusste, dass wir ihn haben. Ich hätte das einfach nicht ertragen, dieses.. Blossgestellt werden. Auch wenn ich teilweise selbst dran Schuld war aufgrund minderen Lernens bzw. Nachholens. & natürlich ist es auch alles andere als klug, diese Stunden dann noch verpassen zu lassen.

Cut. Dreiviertel Jahr später, selbe Klasse, selber Lehrer. Dafür mittlerweile mit Jugendpsychologin. Die Schule sah mich noch seltener. Ich fing an, mich selbst zu verletzen, regelmäßig in Heulkrämpfe auszubrechen, speziell, wenn das Gespräch auf das Thema Schule fiel. Auch wenn es lächerlich klingt, aber allein schon beim Wort Schule standen mir die Tränen in den Augen. Ich hatte panische Angst, auch nur die Schule zu betreten. Das Einzige, was mich einmal in vier Wochen hintrieb, war, dass mich erstens mein Vater dort abgeliefert hat & geschaut hat, ob ich auch reingehe. Aber auch die Drohung, dass er sonst eine Strafe zahlen müsste. Die Tage, die ich da war, waren die Hölle. & ich versuchte natürlich so schnell wie möglich wieder dort zu verschwinden. Ich fing an, Abschiedsbriefe zu schreiben. Mich über Medikamente mit tödlicher Wirkung zu informieren. Sicherzustellen, dass, wenn ich sie zu mir nehme, Alkohol im Haus ist. & vor allem, für mich zugänglich.
& es war das Selbe wie immer. „geh zur Schule, ich bekomm‘ sonst ’ne Strafe!“ – „Nein, ich geh da nicht hin, verfluchte Scheiße noch mal!“ *heul* Ab ins Zimmer, heulen, Todessehnsüchte schüren, warten, bis der Alte im Bett ist. Tabletten & Rum schnappen & dann mal rein mit dem Scheiß. Es klingt doch so einfach… Ja, dacht‘ ich mir auch. Blöderweise habe ich bis dato nicht wirklich Alkohol getrunken, geschweige denn hochprozentigen, geschweige denn pur. Es kam, wie es kommen musste – Ich würgte eben zu mir Genommenes relativ hurtig in einen Kirschjogurtbecher vom Vortag. Wenn 14-jährige sich umbringen wollen, ist es praktisch immer zum Scheitern verurteilt. (Btw, findet egtl irgendjemand, ich sollte eine Triggerwarnung veröffentlichen?)
Ziemlich bald fand‘ mein Vater dann auch die Abschiedsbriefe, wir rasten mit Sack & Pack zum LKH, es folgte ein Gespräch mit dem Oberarzt, zwischendurch kamen Anrufe von der geschlossenen, man hörte schizophrene Menschen durch den Hörer brüllen.. & ich fragte mich, was ich dort sollte. Ich wollte mich doch nur eben ein bisschen umbringen. Die Olle da dreht doch total am Rad & mit so was soll ich dann zusammengefercht werden? Never ever, ihr Huren. Wurd‘ ich auch nicht. Auf der geschlossenen als auch offenen für Jugendpsychiatrie war nämlich nix mehr frei. Dafür wurd‘ ich dann erstmal ins Heim verfrachtet, weil man da ja auch ganz prima auf mich aufpassen kann. das allerdings war nach fünf Tagen auch wieder Geschichte, zumal ich eben wieder gezwungen war, in die Schule & somit in die Hölle gehen zu müssen, ein weiterer Besuch im LKH & ich war beurlaubt Zuhause, da ich das Schuljahr eh nicht mehr geschafft hätte. Das hätte ich zwar schon im Halbjahr sagen können, weil es doch ziemlich schwer sein könnte, von drei 6ern runterzukommen, aber nun gut.

Es folgte ein zweites Jahr 9. Klasse, die auch einigermaßen unproblematisch lief, 10 Fehltage auf dem Zeugnis zeigte, also.. durchschnittlich okay. Bis dann die 10. Klasse kam. & somit die Abschlussklasse. Prüfungssituationen en masse, Referate halten, vor anderen Leuten stehen & sprechen.
& genau da kann man, glaub‘ ich, erkennen, wann es in etwa mit der Sozialphobie anfing. Oder sich herauskristallisierte. Sich äußerte, ohne dafür eine Erklärung zu haben. Erlebte Sachen haben sich in schwacher Form wiederholt. Situationen, in denen sich über Dich lustig gemacht wird. & plötzlich war diese Angst wieder da. Ich weiß nicht, wieviel Referate ich egtl halten sollte. Deutsch. Frank Kafka. Ich hab’s irgendwann schriftlich abgegeben. Ein gemeinsames Referat über Hexen im Mittelalter im Religion. N. durfte es alleine halten. Natürlich kann ich verstehen, dass sie angepisst war, bis zum geht nicht mehr. Kunst – Irgendein Maler, dessen Namen ich wieder vergessen habe. Ich kam bis dato mit meinem Kunstlehrer immer sehr gut klar. Ich hab fast gute Kunstwerke abgegeben, stand das Jahr davor sogar zeitweie auf ’ner 2+. Man konnte ihm den Ärger geradezu anmerken, jede der verdammten sechs Wochen, die ich gaaanz zufällig immer mein Referat vergessen hatte. Danach tauchte ich im Kunstunterricht erst gar nicht mehr auf. Er führte dann ein Gespräch mit meiner Klassenlehrerin & ich konnte es zum Glück schriftlich abgeben, das wiederum lag nämlich schon seit zwei Monaten fertig zu Hause. Genauso wie die anderen Referate, die egtl hätte halten sollen.

Dann wurde unsere Schule zur Schule ohne Rassismus. Ja, bei dem Drogenkonsum bleibt auch nicht mehr viel Platz für Rassismus. Da unsere Klasse die ganze Aktion angeleiert hat, waren wir es auch, die bei der Plakettenüberreichung inklusive berühmten Paten in diversen Sprachen irgendwas in die Richtung „Hallo & Herzlich Willkommen […]“-Blabla vortragen durfte vor Presse & lauter Publikum. Vllt erwähne ich es nicht, aber ich war in Englisch verdammt gut. Wenn ich eins in der Schule konnte, dann das. Wer war also für das Englische „Herzlich Willkommen“-Einleitungsverschen vorgesehen? Ja, ich. & wer war so doof zu sagen, das sei okay & tut’s? ja, auch ich. & wer hat an diesem Tag, als genau dieses Spektakel die Schule geschwänzt. Jaha, auch das war ich. Aaaaber, & das setzt jetzt dem ganzen die Krone auf – Wer hat sich am Busbahnhof rumgeschlichen & wurde prompt von seinen Mitschülern dabei ertappt? Bingo, auch das war wohl ich.
Weiter geht es mit dem Feiern der ReAB-Feier. Wir feierten an den Sandschellen, anfangs war ich auch n0ch da, hab mitgefeiert.. Bis mich plötzlich wieder diese Angst packte. Egtl war vorgesehen, ich schlafe mit noch zwei anderen bei N. Egtl. Diese Angst machte, dass es doch vorzog, die 14km nach Hause zu laufen. Durch dunkle Wälder, die nur eine Straße unterbricht. Immerhin hatten sich meine Augen an die Dunkelheit gewöhnt. & gegen 4 Uhr morgens war ich sogar Zuhause. ReAb in der Schule hab‘ ich natürlich verpasst, ich hab‘ geschlafen. Ja, um ehrlich zu sein, bereue ich es.
Danach war ich auf weiterführenden Schulen. Einfach oben beschriebenes gedanklich kopieren & hier einfügen. Danke.
Verschiedene Praktika, mal mehr, mal weniger ängstlich, einigermaßen stabiles Jahr im Sozialen Kaufhaus, danach Führerscheinprojekt. Ich hab‘ drei Wochen im Kindergarten gearbeitet. Irgendwelche nebensächlich erwähnten Kommentare brachten das ganze dann egtl auch wieder zum Ende. Danach ’ne Woche in der Schulcafeteria. Bis sie mir dann sagten, ich müsse auch bedienen. Magenschmerzen, Arzt, Krankschreibung, doofe Fressen, meinerseits schlechtes Gewissen.
In den meisten der oben genannten Fälle war ein schlechtes Gewissen das Endergebnis. & die Erkenntnis, selbst zu doof zu sein, um die kleinsten Sachen hinzukriegen. Ergo davon – Selbsthass. Wieder Todeswünsche.

Irgendwann ging es so weit, dass ich egtl nur noch Zuhause war. Mich alleine nirgendwo hingetraut hätte. Nicht in ein Café oder ins Kino & erst recht keine Orte, wo man beobachtet werden könnte. Das tue ich mittlerweile. Auch wenn es wahnsinnig schwer war, die vermeintlichen Blicke zu ignorieren. Deinem Kopf zu sagen, dass sie gar nicht da sind. Die Blicke. & auch nicht Gedanken, dass man Dich für ein freundeloses Etwas hält. Oder das ich hier einfach so sitze, weil mein Date nicht gekommen ist. & nein, auch meine Nase ist nicht komisch. Meine Brille auch nicht. & überhaupt bin ich eine ganz normale Person, die aussieht, wie jede andere auch, nichts ungewöhnliches.

Ja, ich bin mir dessen bewusst, wie lächerlich es klingt, nicht mal allein im Café oder irgendwo sitzen zu können. & auch ich hab‘ mich schwer getan, stolz darauf zu sein, das geschafft zu haben. Weil ungefähr jeder, der das hier liest, dieses Problem nicht hat. Weil es so gesehen im gesellschaftlichen Sinne Kinderkacke ist. Kinderkacke, die ich zwar nicht geschafft habe, aber Kinderkacke bleibt eben Kinderkacke. & auch, wenn sich für mich immer noch kein Stolz einstellt, bin ich trotzdem froh, es getan zu haben. & auch mal meinen Mund aufzumachen. & nicht immer für alles, was falsch lief, mich als Grund dafür zu nehmen. Jedenfalls nicht immer.

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~ von Miss Ann Thropy - 8. März 2011.

4 Antworten to “„Und, haste Hobbies?“ – „Ja, so Sozialphobie & so.“”

  1. Schulangst ist nicht lächerlich… sagt die Königin der Fehlstunden… die konsequent ihre Angstfächer Latein & Sport vermieden hat… und in in den letzten 6 Jahren Schule nur 1 Referat gehalten hat… und bei dem fast nen Nervenzusammenbruch hatte 😉

    • Dann mal fetten Respekt, dass Du überhaupt Dein Abi gemacht hast. Wenn ich mir überlege, ich hätte noch weiter gemacht.. Dann würden wir uns vermutlich heut nicht kennen 😉
      Sport kann ich sooo nachvollziehen ;D

  2. (Sorry wenn Du hier nun 394 Kommentare von mir freischalten musst..)

    Ich verstehe auf jeden Fall was dein Problem ist und kann es auch nachvollziehen. Es ist nur irgendwie.. schwer sich das vorzustellen. Für mich zumindest.

    Es ist ja weitaus mehr als bloßes schüchtern sein. Wo man einfach jemanden in irgendein Praktika schubst, der dann mehrmals über seinen eigenen Schatten springt und hinterher das dicke Selbstbewusstsein erntet (So bei mir). Ich glaube, Du wärst froh wenn es nur das wäre.

    Ich find es nur so.. furchtbar das durch solche Aktionen (die in der Schule abgelaufen sind) man in sowas förmlich getrieben wird. Letztendlich hätte das alles verhindert werden können – wäre dieser dämliche Lehrer nicht gewesen.

    Ich sehe es immer wieder bei Felix.. er wurde in der Schule bis auf die Knochen gemobbt – und dabei ist er ein wirklich intelligenter Kerl. Aber dadurch ging er dann auch nicht mehr in die Schule, über Wochen nicht. Hinzu kam dann die Scheidung seiner Eltern und das Drama ist perfekt. Nun steht er da, ohne Schulabschluss und nichts, sucht sich nen Arsch nach ner Ausbildungsstelle ab und bekommt natürlich gar nichts.
    Auch er hatte eine psychische Erkrankung, war in der Psychiatrie etc.

    Man kann glaube ich nur froh sein, wenn man nicht selber betroffen ist, aber ich finde es immer so traurig was durch solche Krankheiten beim Menschen angerichtet wird..

    • Ich muss nur einmal freischalten, immer nur de ersten Kommentar, also keine Sorge 😉
      Na ja, ich will nicht sagen, dass er Schuld ist. Schuld klingt so böse, weißt Du. Ich denke, er hat einen teil dazu beigetragen. das ich ihn, unabhängig davon, auch schon immer für ein Arschloch halte, lass‘ ich mal unerwähnt 😉

      Natürlich klingt es auf Andere komisch. Dessen bin ich mir ja auch bewusst & kann das auch nachvollziehen. Ist ja nicht umsonst ’ne psychische Ditsche, die man behandeln kann, da ist man sich natürlich schon im Klaren drüber, dass da war nicht richtig läuft. &, ohne Dich oder jemand anderen Gesunden angreifen zu wollen, ist es für die, die es noch nie erlebt haben, sowieso nicht nachvollziehbar.

      Meist sind es eben, wie bestimmt auch bei Felix, kenn‘ ich ja nicht gut genug, einfach die vielen Dinge die zusammenkommen & einen dann letztendlich zum Zerbrechen bringen.

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