Heute ist heute schon heute.

& ich habe mich heute sogar schon aus dem Haus bewegt.
Aus irgendeinem nicht ersichtlichen Grund, sind keine Zigaretten oder Tabak im Haus.
In meiner jetzigen Konstitution ist das aber alles andere als ratsam.
Wirklich, ich verzichte grad lieber auf Essen als auf Nikotin & Koffein.

& weil wir ja wenig Geld haben & ich mir zwei Euro aus dem Portemonnaie meines Vaters gemopst habe, gibt’s dafür morgen wahrscheinlich einen Anschiss. Nicht, weil ich mir zwei Euro genommen habe, sondern dass ich sie genommen habe, obwohl wir so wenig Geld haben.
Zu erwähnen, dass er das eher doppelmoralisch sieht, ist egtl eher überflüssig, trotzdem tu‘ ich’s.
Wenn er nämlich jetzt Zigaretten bräuchte, wäre das vermutlich vollkommen okay. Das Spielchen hatten wir schon öfter:
Meine Interpretation ist ja, dass es ’sein‘ Geld ist, also ist das auch vollkommen legitim, was er mit ’seinem‘ Geld macht.
Ihm ist es zumeist nämlich auch egal, was ich mit ‚meinem‘ Geld mache. Oder machte. Das, was ich besaß.

Egtl war ich bemüht, gewisse Sachen hier nicht so zu zerreißen. Ihm bezüglich. Mich bezüglich.
Ich bin mir da immer äußerst unsicher. Ob ich zu stur bin, zu selbstgefällig, zu ernst, zu zu viele Sachen.
Oder ob da meine Sichtweise schon ganz richtig ist & ich wieder nur viel zu sehr an meiner Sichtweise zweifle.

Ich machte mir beispielsweise was zu essen. Das passiert ab & an mal, also weiter ncht tragisch.
Auf dem Küchentisch lagen einige Seiten des Anzeigers.
Ich klapp‘ sie auf. Wohnungsanzeigen. So, so. Mag ich ja, wen man mir Bescheid sagt, dass da jemand gewillt ist, sich ’ne eigene Bude zu suchen.
Das ich dann auch die Möglichkeit habe, auszuziehen, mal ganz davon abgesehen. Davon aber mal ganz abgesehen, dass ich mir eine Wohnung suchen muss. Ich liebe es, über Neuheiten im Hause Thropy informiert zu werden. & so schnell.
Meine Fresse, ich will echt nicht wissen, wie meine Eltern damals kommuniziert haben. Echt nicht.

Mich beschäftigt de Sache mit dem Geld immer noch. Genauso wenig wie über die Auszugspläne weiß ich nämlich über unsere Finanzen Bescheid.
Mal ganz ehrlich, das Geld, um das es geht, sind kein Pappenstiel. Wirklich nicht. & natürlich würde ich gern wissen, wo ‚mein‘ Geld hin fließt.
& weil mir die ganze Scheiße langsam echt reicht, wird‘ die morgige erste Frage erst mal sein, wo es eben hinfließt. Neckermann kann es nämlich nicht sein, soviel habe ich herausgefunden. & diesmal werde ich mich nicht anlügen lassen. & nur doof nicken & ein „Aha, ach so“ vorheucheln.

& dann werde ich meine Liste der Therapeuten, die ich rausgesucht habe, anrufen. Ja, das mach‘ ich.
Weil ich für mich mit Sicherheit sagen kann, dass ich an unser zwischenmenschlichen Beziehung versucht habe, was ging. Wenn sich jemand darauf nicht einlassen will, weil.. Ja, wieso egtl? Jedenfalls kann ich dann daran auch nichts mehr ändern. Es wäre alles nur wieder ein Rückschritt. Nein, es ist ein Rückschritt. Unsere Art zu kommunizieren ist die selbe wie vor ’nem halben Jahr. In der er in einem pampigen Ton eine Mücke zum Elefanten macht. & ich mittlerweile immer öfter darauf einsteige.
& auch wenn es mir irgendwie leid tut, es sagen zu müssen & auch ein bisschen verletzt, so über jemanden sprechen zu müssen, der einem egtl nahe oder so was steht – Er ist eine absolute Nullnummer in zwischenmenschlicher Kommunikation.
& beizeiten werde ich einen Ausflug zur Wohnungsbaugesellschaft starten. ich will nämlich trotzdem eine Zwei-Zimmer-Wohnung.
Uelzen ist irgendwie scheiße.

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~ von Miss Ann Thropy - 24. März 2011.

9 Antworten to “Heute ist heute schon heute.”

  1. Ich schlage vor.. dein Vater zieht bei meinem Vater ein. Das wäre die perfekte WG.

  2. Also zumindest der Bahnhof in Uelzen ist doch wohl awesome!

    • Du kennst den Rest aber nicht :/ Abgesehen davon, so toll isser nun auch nicht. Die ständig davor stehenden, randalierenden Mensch verdienen egtl einen Kopfschuss.
      Sollte ich aber obdachlos werden wäre meine Entscheidung, dort einzuziehen.

      • Einspruch: Ich kenne auch die tolle Stadthalle von Uelzen! Weiß nur nicht ob die tatsächlich Stadthalle hieß und das ist auch schon ein paar Jahre her. Ich glaube mir wäre das zuuu ländlich… zumindest solange ich nicht in guter Gesellschaft bin.

  3. Was zur Hölle hast Du hier gemacht? & hast Du etwas mit den Assis aus Frauentausch zu schaffen?
    Ja, Stadthalle heißt das Ding. Der Name lässt schon sehr viel über die Kreaitivtät der Stadt durchblicken.
    Mir gefällt’s hier auch nicht. Wie Du vllt mitbekommen hast, komme ich gebürtig auch woanders her.

  4. Ne, DAS kann ich zum Glück weit von mir weisen. Die Halle heißt wirklich so? Großartig! 🙂
    Ist leicht erklärt. Uelzen war mal so etwas wie eine kleine Eurowrestling-Hochburg. Zumindest haben sich über die Jahre mehrere Veranstalter in Uelzen versucht und ich war dann halt mal für eine Show dort. Müsste so 2002 oder 2003 gewesen sein. Teilweise waren und sind da glaube ich aber auch komplette Müllshows mit irgendwelchen untrainierten Hinterhofkindern veranstaltet worden, die absolut nicht zu empfehlen waren.

    • Na ja, es sei denn, Du meinst die Jabelmann-Halle, die gibt’s hier ach noch, in der Nähe des bahnhofs. Da ist seit ein paar Jahren im Sommer auch immer ein Open-R (Ja, ganz richtig, ohne Ai).

  5. Open-R hört sich irgendwie nach einem neuen CD Format oder so an. 😀 Ne, das war nicht direkt am Bahnhof. Ich meine da war so ne Art Kiosk an der Ecke zur Straße der Halle.

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