OoK-Treffen.

*gähn* Liebe Leute, ich bin sehr müde. Ich hab‘ nicht mal vier Stunden geschlafen, trage äußerst kleidende, schwarze Augenpopel (Kajal ftw) & bin mittlerweile dabei angekommen, kalten Kaffee zu trinken. Aber das ist egal, denn es ist Kaffee & Kaffee ist praktisch das Lebenselixier, was mich mehr oder minder leben lässt, das schwarze Blut, was in meinen als Speiseröhre verkleideten Venen läuft.

Gestern war Out of Klapse-Treffen. Auf eins kann man sich bei mir immer verlassen – ich komme pünktlich unpünktlich. Ich bin praktisch die personifizierte Bahn. Man weiß nicht, wann ich komme, aber eins ist sicher – Ich komme. Ich würde an dieser Stelle gern behaupten, dass mein Wecker ein Arschloch ist, aber nicht alles, was man überhört, nicht registriert, nicht kann oder nicht versteht, ist auch gleichzeitig ein Arschloch. & eins kann ich neben zu spät kommen noch besonders gut – Den Wecker überhören. Oder den Wecker immer eine viertel Stunde weiter stellen. Um ihn letztendlich dann doch komplett zu ignorieren. So auch gestern passiert.. Ich entschloss gegen 11 dann doch endlich, dass mich das Nassinterieur von meiner eher nackigen Seite sehen darf, um danach noch hurtig zu essen & mich ein, zwei Stündchen hinzulegen, einkaufen zu gehen & dann ab zum Treffpunkt. Nun ja, was soll ich sagen.. Bis hinlegen klappte auch alles ganz gut. Nur dass aus den ein, zwei Stündchen eben dreieinhalb wurden, ich geschickt den Wecker überhörte & um 18 Uhr entsetzt auf mein Handy, respektive Wecker schaute.

Immerhin schaffte ich es, innerhalb einer dreiviertel Stunde komplett fertig zu sein, schminken, Haare glätten, etc. Mein Dad stürmte dann um kurz nach 18 Uhr ebenfalls mein Zimmer mit der hysterischen Frage, ob ich noch einkaufen gehe, was ich dann natürlich dementsprechend verneinen musste & ein gewisser Mensch in diesem Raum, der nicht ich war, eine Flappe zog. Wisst ihr, dass es immer noch wahnsinnig schwer ist, das zu ignorieren? Zu ignorieren, dass es egtl eine Lapalie ist, da aber jemand, der eben aber nicht ich bin, mimisch einen halben Amoklauf startet?

Um kurz nach 19 Uhr betrat ich dann, trotz kürzestem Weg zum Etablissement selbiges. Meine Schweinemama war da & auch meine Hasenmama (Ich erwähnte ja bereits, dass ich in der Klinik einen halben Zoo agehäuft habe), worüber ich mich sehr gefreut habe, weil sie, trotz Versprechen sich zu melden, das nicht getan hat.. Insgesamt sind 10 Leute gekommen, schade, dass P. nicht gekommen ist, hätte sie gern mit ihrer neuen Frisi gesehen (davon mal ganz ab, hätte ich sie sowieso gern wieder gesehen). Ich vermute, ich nahm in etwa 10000 Kalorien zu mir, da ich ein dezent großes Jägerschnitzel mit Pommes & Salat aß (das Schlimme daran: Ich hatte ’ne halbe Stunde später schon wieder Hunger..), dazu zwei KiBa & später noch einen Latte Macchiato mit Bananenflavour ♥. Besonders toll die pampige Bedienung, die ständig irgendwas an den Tisch brachte, was wir nicht bestellt haben, daraufhin aber alles mehr als zickig kommentierte. Wer dann in Hörweite dieser Dame über die Verfehlung eines Jobs redete könnt ihr euch denken, ja? 😉

Gegen halb zehn ist die Hälfte der Leute dann auch verschwunden, die andere Hälfte, mich einbezogen, blieb noch ein bisschen da, bis wir irgendwann in die Kneipe gegenüber gingen, wo wir ich dann bis viertel vor zwei versumpften, über Menschen in viel zu kleinen Klamotten aber dem tiefsten Willen, möglichst unerotisch zu tanzen redeten.. Wie gesagt, um viertel vor zwei bin ich dann auch abgezogen, auch, wenn wir an einem Tisch saßen & uns die Leute nicht so krass auf die Pelle rückten, fand‘ ich es irgendwann recht anstrengend, in einer Kneipe mit 5 Menschen pro m², so lauter Musik, dass man sich kaum unterhalten kann & natürlich immer wachsender Müdigkeit zu verharren. Dadurch, dass ich ja ziemlich reizoffen bin, sind das für mich alles viel zu viele Dinge auf einmal, auf die ich mich komplett zu konzentrieren versuche. Deswegen drifte ich zwischendurch auch öfter mal ab, weil’s mir dann einfach zu viel von allem ist. Blöd ist es dann natürlich, wenn man ziemlich weit vom Ausgang entfernt ist & nicht so einfach flüchten kann, wie man möchte. Na ja, wie dem auch sei, ich hab’s ja überlebt.

An & für sich aber ein schöner Abend, auch wenn meine Stimmungen wieder ziemlich YoYoistisch unterwegs waren. Immerhin war ich draußen, dass sogar relativ lange, dafür, dass ich seit Ewigkeiten nicht mehr weg war & es war sogar verkraftbar, dafür dezent gefoppt worden zu sein, dass man als jüngste Person am frühsten abhaut.

Da meine Stimmungen immer noch arg schwankend sind, trotz (oder gerade wegen?) der Antidepressiva & ich mich wieder viel zu viel bebashe, runterreiße oder mich überdramatisiere, was aber wieder ein anderes Thema ist, werde ich wohl nun erstmal was richtig stumpfes machen, was beschäftigt aber nicht müde macht. Vllt hätte ich dann sogar so was wie einen Schlafrhythmus.
Habt ’nen schönen Tag.

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~ von Miss Ann Thropy - 17. April 2011.

2 Antworten to “OoK-Treffen.”

  1. Hallöle,

    möchte mich für deine liebe Osterkarte bedanken 😆
    Der Postbote hat dafür extra geklingelt und weißt du auch warum ?
    Er übergab sie mir persönlich und ich mußte 1,51 Euro Nachporto bezahlen :mrgreen:
    Hab ich aber gerne gemacht. DANKE ♥

    Herzlichst ♥ Marianne

    • Hallo fudelchen 🙂

      Gerne doch, freut mich, dass Dir die Karte gefallen hat 🙂
      Oh nein, wieso musstest Du denn nachbezahlen? Jetzt hab‘ ich ein dezent schlechtes Gewissen 😦

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