Call me pathetic, call me what you will…

Einerseits habe ich sehr viel im Kopf, was mich beschäftigt. Meist sind es sogar.. Na ja, es sind nicht wirklich wichtige Sachen. Ja, ich weiß, dass wichtig immer im Auge des Betrachters liegt. Aber sie wären beispielsweise nicht so wichtig, wie sich eine Wohnung zu suchen oder den sagenumwobenen Personalausweis beantragen zu lassen.

Zwischensächliche & zwischenmenschliche Sachen. Doch nehmen letztere, wenn auch als solches „unwichtiger“, mehr Stellenwert & Platz im Hirn ein. Warum ist das egtl so?
& egtl würde ich auch gern darüber schreiben. Aber irgendwie fühlt es sich richtig an, es nicht zu tun.
Es fühlt sich richtig an, auf Menschen zu verzichten, in denen das Verhältnis zueinander sowieso seit einiger Zeit schon angespannt ist.
In dem man den anderen genauso wenig versteht, wie er Dich.
Manchmal reicht es eben nicht, sich daran festzuklammern, wie gut man sich mal verstanden hat.
Auch, wenn man traurig ist, dass es vermutlich nie mehr so sein kann & wird.
& es ist auch traurig, wenn einem dieser Mensch plötzlich zuwider wird.
& ja, es ist auch traurig, wenn man merkt, dass alles Diskutieren nichts bringt.
Nein, ich möchte nicht sagen, dass ich daran keine „Schuld“ trage. Ich glaube,manchmal entwickeln sich die Dinge einfach so.
& irgendwann erkennt man dann, dass man seit einiger Zeit auf der selben Stelle tritt & das, wenn das Ganze weitergeführt wird, auch so bleibt.
& falls Du dies hier liest & Dich angesprochen fühlst, dann liegst Du vermutlich richtig. Denn seien wir ehrlich – Vermutlich kannst Du auch auf mich verzichten.

& somit bleibt, ganz unabhängig von dieser Sache der Gedanke, dass wir alle ersetzbar sind.
Mussten wir nicht alle mal erkennen, dass ein Mensch, von dem wir behauptet haben, wir bräuchten ihn, aus welchem Grund auch immer, nicht mehr in unserem Leben ist? & ich meine jetzt nicht gestorben oder so ein Kokolores, sondern.. Na ja, Getrennt oder so. Kontakt verloren. Was weiß ich.
Insgeheim behaupten wir doch immer alle, wenn wir eine/n Freund/in haben, dass wir ganz unbedingt brauchen. Das hört sich zwar ganz schön an, ist aber eben doch nur eine schön verpackte Lüge. Pathetisch. & vllt glauben wir das sogar manchmal & vllt hält das manche sogar am Leben, aber wenn wir ehrlich sind, ist das mit dem brauchen & wollen eine Sache, die Welten trennt. & in den meisten Fällen ist es eben so, dass man doch ersetzbar ist.

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~ von Miss Ann Thropy - 27. Mai 2011.

5 Antworten to “Call me pathetic, call me what you will…”

  1. Ich vermute mal Du meinst mich… nunja wenn wir GANZ ehrlich sind könnten wir auf alles außer Essen, Trinken und Schlaf verzichten. Die Frage ist ob wir das wollen. Ich nicht -.-

    • Na ja, Du verzichtest ja auch nicht auf alles außer Essen, Trinken & Schlaf. Ich wüsste nur einfach nicht, wieso bzw. worauf Du bei mir nicht verzichten könntest.
      Denn letztendlich iste s doch so, dass wir immer weiter nur auf der selben Stelle trampeln, immer weiter..

  2. Ich glaube, viele Leute nehmen sich einfach nicht mehr die Zeit für die Leute die ihnen ach so wichtig sind. Geht mir oft selbst nicht anders. Die Liste der Leute, denen ich gesagt habe, wie wichtig sie mir sind und mit denen ich jetzt kaum noch Kontakt habe, ist auch nicht gerade kurz 😦

&, noch was zu sagen?

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