Aha. Ein EHECHypocyberchondrie-medikamentenbeipackzettel.

Bitte verhau‘ mir jemand den Popo. So tue ich doch nicht das, was Menschen egtl zu dieserUhrzeit tun. & deswegen trinke ich nun Kaffee & male mir in bunter Vielfalt das aus, was mein Dad mal wieder von mir denken könnte. Wann ich genauer darauf eingehe & wie die Situation wohl eskaliert, stellt sich wohl später heraus. & lackierte ich meine Fingernägel heute noch? & warum ist es nachts egtl noch so verflucht warm? & warum haben wir keine großen Schüsseln, wo man seine Füße drin abkühlen kann?

Immerhin habe ich schon faszinierende 60 Seiten eines Dan Brown-Buchs gelesen. Was bei mir schon viel heißen mag. Erinnere ich mich doch dran, mir irgendwann mal Sakrileg ausgeliehen zu haben & es nach 3 Wochen & knapp 80 Seiten zurückgegeben zu haben. Ähnlich verhielt es sich auch mit dem Film. Egtl wollte ich nur sehen, ob es als Film erträglich ist, aus irgendeinem unerfindlichen Grund ist es nämlich so, dass ich Bücher doch noch mal vllt positiver gegenübergestimmt & gewillt bin, sie doch noch mal zu lesen. Nun gut, dem war nicht so. Der Film war erwartungsgemäß auch eher schwach, imho. Hab’s mir trotzdem nicht nehmen lassen, ihn anzugucken, als er letztens im TV lief. Hingegen meiner Erinnerungen war der Anfang gar nicht mal so scheiße, wie ich dachte. Hab‘ auch noch in Erinnerung, dass ich es noch mal mit dem Buch versuchte. Scheiterte natürlich kläglich. Jetzt lese ich jedenfalls Diabolus & finde es gar nicht mal so schlecht. & das trotz meiner Vorverurteilung von Dan Brown-Büchern.

& als ich so im Bett lag & mir genau das dachte, schoss mir in den Kopf, dass ich kein Buchmädchen bin. Doch, ich bin ein Buchmädchen. Aber nicht nur. Ich bin ein Musikmädchen. & ein Filmemädchen. Häufig sehe ich es, dass man nur ein Medium wirklich passioniert betreibt. Entweder Bücher, Filme, Musik. Häufig auch Photographie, aber das zähle ich so gesehen nicht zur wirklich konsumierenden Kunst. Vllt versteht ihr, was ich meine.

Ich liebe Bücher. Aber ich bin eben nicht der Mensch, der innerhalb einer Nacht ein Buch durchgekriegt. & in den meisten Fällen brauche ich dafür sogar Wochen. Ein, zwei oder sogar noch mehr. Ich liebe Musik. Aber geht sie mir eben ab & an auch auf den Keks. & ich kann die ganzen Gitarren, Schlagzeuge oder auch Violinen nicht ertragen. Ich liebe Filme, auch wenn ich meist nicht in der Lage bin, mich auf längere Zeit darauf zu konzentrieren.

& in jedem dieser Medien ist es mir egtl egal, ob das, was mir gefällt, nun als episch oder toll angesehen wird. Ich lese Trash, den keiner leiden kann oder Besteller. Ich höre Gitarrenzeugs, Soundtrackzeugs, Violinenzeugs, Eurodance & 90er-Jahre-‚Die Welt schämt sich für mich‘-Zeug. & gucke total angesagte Filme, aber auch typische Mädchenfilme. Manchmal sogar mit Hugh Grant. & ich wage mich dabei so weit hervor, dass es doch alles irgendwie Kunst ist. Alles, was irgendetwas in einem auslöst, ist Kunst. Ob es nun als beschissen oder total angesagt gilt. & weil all diese Dinge (& sogar Photographie) das in mir auslösen können, kann & will ich mich auf nichts festlegen.

Aber mal ’n ganz anderes Thema: Schon gehört, dass die EHEC-Welle aus unserer Gegend kommen soll? Genauer gesagt ein Hof in dem Dorf, in dem ich früher gewohnt habe, genauer gesagt, Bienenbüttel. Sprossen sollen die Quelle sein.
ich erwähnte sicher, dass ich hypochondrisch dezent angehaucht bin, oder? Ich glaube, wenn man in meinem Alter noch nie im Krankenhaus (Psychiatrie & kurzfristige Unfälle mal ausgenommen ;)) gelandet ist, operiert wurde & sich noch nie was gebrochen hat, gewöhnt man sich das an. Lüge – Ich war schon mal im Krankenhaus. Hab‘ meine Polypen rausbekommen, sogar mir Vollnarkose. Kann man aber nicht mehr genau dran erinnern & durfte auch gleich wieder nach Hause, weswegen das egtl auch gar nicht zählt.
Es ereignete sich vor ungefähr anderthalb bis zwei Wochen jedenfalls so, dass sich P. in meiner bescheidenen Hütte befand & uns irgendwann einfiel, dass wir Hunger haben. Das passte insofern ganz gut, weil ich eh noch einkaufen musste & wir eben einen Sprint zu Penny hinlegten. Ab zum Asiamann & Nummer 10 für mich & Nummer 13 für ihn bestellt. Kam mir zugleich auch ein bisschen kosmopolitisch & famous, um es mal im hippen Jugendjargon zu sagen, vor, als die Dame des Hauses mich sah & in ihrem niedlichen Japanerchinesenakzent fragte „Wie immer die 10?“ & ich das gejahen konnte. & wisst ihr, in chinesischem Essen sind ziemlich viele Sprossen drin.
Heute war ich auf Toilette. Das ist nicht schlimm, das mache ich öfter, sogar mehrmals täglich. Nicht, dass ich euch gerne über den Status meines Stuhlgangs informieren möchte, aber wisst ihr.. Mir dünkt, mein Darm (e)hect da was aus. Also befragte ich mal eben Dr. Google nach der Inkubationszeit von EHEC & der erzählte mir dann, dass das gut 10 Tage sind. Jaha, da haben wir den Schlamassel!

Nein, ich bin kein Cyberchonder (draufklicken & durchlesen. Also ich find’s spannend.). Vermutlich ist es auf den Kaffeekonsum zurückzuführen, habe ich nämlich keine Bauchschmerzen oder so was. & ja, wenn das noch länger anhält, geh ich zum Arzt. Versprochen 😉

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~ von Miss Ann Thropy - 6. Juni 2011.

3 Antworten to “Aha. Ein EHECHypocyberchondrie-medikamentenbeipackzettel.”

  1. Ich könnte das Wort EHECHypocyberchondriemedikamentenbeipackzettel gar nicht schreiben. Was ist denn die Nummer 10? Gefällt dir Diabolus bisher wirklich gut? Aber gut zu lesen, das du noch einen funktionierenden Stoffwechsel hast. Das wird heutzutage oft unterschätzt.

    • Kopiert als Aufmerksamkeitsdefizitsyndrommedikamentenbeipackzettel. Das jetzt aber nicht. Das hab‘ ich einfach so geschrieben.
      Nummer 10 ist ‚Gebratene Nudeln mit Hühnchenfleisch‘ für 3,90€.
      Na, wenn mir Diabolus nicht gefallen würde, würd‘ ich’s ja nicht schreiben, Du Nase 😛
      Danke. Heute schreibe ich mal Scheiße. & darüber.

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