‚cause I’m coming home..

Zwar war ich heute morgen nicht draußen, aber das ist gar nicht so schlimm. Denn ich habe bis viertel vor sechs geschlafen, während ich egtl schon um viertel vor neun wieder wach war, nachdem ich mich am späten nachmittag hingelegt hatte. Also stapfte ich gegen 23Uhr, nachdem ich meinen Abend hauptsächlich vordem Fernseher, genauer gesagt, RTL verbrachte, in die Küche, backte Brötchen auf, wärmte Würstchen auf, schob zweiteres in ersteres & verleibte esmir ein, während ich mein Buch weiterlas. Man muss wirklich sagen, dass ich sehr weit vorangekommen bin, Seite 200 überwunden habe & es immer noch spannend ist. Ich bin selbst ein bisschen überrascht.

Zumindest hat gestern fast alles so geklappt, wie es geplant war. Ich habe sämtliche Bügelwäsche geplättet, mein Bett bezogen, gesaugt, gebadet, Haarentfernung betrieben.. Gegessen habe ich auch, sogar mittags, während ich Two & a Half Men schaute. Das Einzige, was ich egtl tun wollte, aber nicht getan habe, war, den Schreibtisch sauber zu machen, aber ich denke, das ist durchaus zu verkraften.

Jetzt muss ich mir also nur noch die Augenbrauen zupfen, die Haare glätten, das misanthropsche Gesicht aufmalen & ich kann einkaufen gehen.
Das mit dem Perso hat sich zwar vorerst erstmal erledigt, weil wir definitiv nicht das Geld dazu haben.

Was anderes hat sich jedenfalls gestern herauskristiallisiert. Nachdem ich gestern also wieder eins dieser Gespräche über meine Zukunft führen musste, die mir persönlich meist eher sauer aufstoßen, weil.. Na ja, es so ist, als würde man gegen eine Wand reden, überraschte es mich, dass es gestern eine ganz andere, durchaus positive Wendung nahm. Wie es aussieht, zieht mein Vater es durchaus in Betracht, wieder nach Duisburg zurückzuziehen. Achtung, interessante Windungen: Meine Tante zieht aus ihrer Bude aus, welche im Erdgeschoss liegt, mein Cousin zieht in die Wohnung der Freundin meines Onkels, die ihrerseits zu meinem Onkel zieht. In die Wohnung meiner Tante zieht mein Vater dann ein. So der Plan. & da mich hier nichts wirklich hält, bis auf evtl Y., na ja, ziehe ich eben mit. & auch wenn es irgendwie nicht mehr das ist, was es mal war, ist es doch so, dass es gefühlsmäßig ein bisschen wie nach Hause kommen ist.

Das Einzige, was ich nur hoffe, ist, dass es nicht wieder in einer solchen Enttäuschung endet, wie es schon mal war. Das ich mich wieder auf das Wort verlasse. Das es wieder nicht so ist. Das wäre schlimm. Wirklich.
Ich sehe plötzlich so viele Möglichkeiten. Ich sehe ein anderes Leben. & ja, vllt erwarte ich wieder zu viel. Aber irgendwie sind solche Erwartungen doch auch das, was uns irgendwie am Leben hält.

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~ von Miss Ann Thropy - 9. Juni 2011.

3 Antworten to “‚cause I’m coming home..”

  1. Kann ich ein bisschen nachempfinden, wie du dich fühlen musst bei dem Gedanken, wieder nach Duisburg zu ziehen. Ich hoffe, das es klappt. 😉 Und schönes Lied hast du dazu ausgesucht.

  2. Na ja, ich weiß auch gar icht so recht, ob es die Stadt selbst ist, irgendwelche Nostalgie oder.. Na ja, das ich erwarte, dass mich so viel mehr erwartet.Das ich einen snicht ganz so guten Teil hinter mir lasse oder irgendwas in der Richtung. Aber das ist egal. Ich hoffe es jedenfalls auch. Grundlegend hab‘ ich nämlich weniger das Verlangen nach Weltenzerstörung.
    Ja, City & Colour ❤ Wie gesagt, ich liiiebe Dallas Greens Stimme.

  3. Ich denke, so ein Umzug bringt auch immer irgendwie Veränderung. Und Veränderung kann ja auch durchaus positives haben.

&, noch was zu sagen?

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