Ich geh dann mal sterben.

Ich fühle mich zunehmend so, als hätte mein letztes Stündchen geschlagen. & auch, wenn ich hypochondrisch ziemlich gut unterwegs bin, schaffen es die wenigsten meiner Leiden, die ich habe, mich zu Tränen zu treiben. Das haben wir aber seit eben hinter uns.

& so passierte es, dass heute Nacht um viertel nach zwei aufwachte, nachdem ich mich drehte & ein bitteres Ziehen im Nacken spürte. Mit dem Dreh zur Uhr wurd‘ das Ganze auch irgendwie nicht besser. „Na ja“, dacht ich mir so, „stehte halt eben wieder mitten in der Nacht auf.“ Gesagt, getan.
Nun bin ich also seit etwas mehr als zwei Stunden wach. Ich trinke Kaffee & erwarte so ziemlich bald, dass sich mein Nacken komplett versteift.

Was ich in der Zwischenzeit schon mal feststellen durfte, ist, dass einige Dinge leider heute nicht ohne Schmerzen von statten gehen: Aufs Klo gehen (Was überaus tragisch ist, weil ich eine gottverdammte Mädchenblase habe), Kaffee kochen, nach links schauen, bücken, Kaffee trinken, gerade sitzen, gerade laufen, den Kopf aufrecht halten, sämtliche Dinge, die mit der linken Körperhälfte zu tun haben, Klamotten anziehen, Hände waschen, liegen..
Blöd natürlich, dass manches davon schon durchaus nötig ist.

& als ich auf Lokalisierungssuche war, drückte ich mir lustig am Nacken & schräg unterm linken Ohr rum & schrie das halbe Haus zusammen. Eins sollte man bei Verspannungen auf keinen Fall machen – Dran rumdrücken. & seitdem ist jede verschissene falsche Bewegung wie in Messerstich in benannte Stelle.
Was für mich nun heißt, dass ich den Rest des Tages wie ein Häufchen Elend rumsitzen werde, nicht, weil ich will, sondern weil ich nicht anders sitzen kann, bei Gelegenheit Doc Google befrage, der mir vermutlich sagen wird, das mein Kopf bald abfällt & mich fragen werde, wie ich denn nun an Getränke fürs Wochenende komme. Howdy.

Wer von euch auch immer diese verdammte Voodoo-Puppe bespielt hat, ich finde euch & werde euch ins Gesicht kacken.

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~ von Miss Ann Thropy - 11. Juni 2011.

2 Antworten to “Ich geh dann mal sterben.”

  1. Du hast mein vollstes Mitgefühl. Ein steifer Nacken ist eine echt schmerzhafte Angelegenheit. Da kann ich eigentlich froh sein, dass mir nur das Kreuz ein bisschen weh tut … Fühl dich mal von mir gedrückt.

    • Dankeschön, wirklich.
      Nja, momentan geht’s, ich hab‘ ’n Wärmekissen draufgelegt & mein Dad hat mir ene Schmerztablette gegeben, seitdem ist es zumindest nicht mehr so doll & ich hoffe, bis morgen hat sich das erledigtt.

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