Büüüüücher!

& zu aller erst einmal eine schlimme Nachricht:
Ryan Dunn ist tot! 😦
Einer der Helden meiner Jugend, der sich freiwillig Spielzeugautos in den Arsch schob & in Güllegruben sprang.
Wäre es nicht so zum Standardrepertoire der Jugend geworden, gleich in allen möglichen freien Flächen, in die man Sachen reintippen kann ein R.I.P. reinzuklatschen, würde ich das jetzt tun, da ich es aber genauso zum Kotzen finde wie falsche Rechtschreibung & fehlenden Akkusativ, bleibt mir nur zu sagen: Hach, schön wär’s mit ihm.
& wer hätte schon gedacht, dass er durch einen Autounfall stirbt, anstatt irgendeinen seiner Stunts.

Desweiteren war ich heute draußen. Egtl wollte ich daraus nun eine total poetische Story machen, aber.. Na ja, ich musste meine Hirnwindungen sehr anstrengen, da ich in so was nicht soooo talentiert bin. Also bleibt es bei einem simplen Bericht.
Nachdem ich also mehreren Menschen wegen Isopropanol auf die Nerven gegangen bin & eh die Apotheke entern sollte, fragte ich dort also mal nach. Ich erstand 10ml Isopropanol für 0,50€. In der Hoffnung, ich würde damit meinen DVD-Player heile kriegen. Dies war, nur nebenbei gesagt, ein schlechter Versuch, weil er.. Na ja, nicht funktioniert hat. Ich vermute, man muss den Laser vllt mal justieren. Na ja, vllt versuch ich es bei dem DVD-Player meines Vaters, der muckt auch rum.

Dann, ja dann kam ich auf eine wirklich super Idee. Meine Fresse, was ich nicht alles tue, um Sakrileg zu entgehen. Ich bin nun auf Seite 45 & schon wieder in einer Stimmung zwischen genervt & gelangweilt. Also, falls es irgendwer haben will – Kann er haben, wenn er es sich selbst abholt.
Da Knoxville eh noch was zu Fressen brauchte, latschte ich noch bei Müller rein, um Futter zu holen & flitzte weiter durch die Stadt Richtung Buchhandel. Der Großbuchhandel hatte nichts wirklich spannendes im Angebot, aus irgendeinem Grund hatten die wohl auch nur zufällig irgendwann diese Bücherkisten da. Also bin ich zum anderen Buchhandel, bei dem ich vor ein paar Jahren sogar mal ein Praktikum gemacht habe, der mir an & für sich auch sympathischer ist, da er kleiner ist & somit auch persönlicher. Entgegen aller Erwartungen mag ich nämlich persönliche Läden. Das Ganze erinnert mich ein bisschen an eM@il für Dich, nur, dass sich unsere beiden Buchläden ganz gut halten. Bei dem anderen Buchhandel habe ich auch ein Praktikum gemacht, nur kaufe ich da nicht so gern ein, da mir der Chef, nun ja.. Nicht wirklich sympathisch ist. Mir sind allgemein familiäre Buchhandlungen am liebsten, mein erstes Schulpratikum habe ich auch in einer Buchhandlung gemacht, von einer Familie betrieben, bzw. der Tochter der Familie mit ihrem Mann. Ich glaube, neben meinem Praktikum im Naturkostladen hab‘ ich da am meisten Spaß dran gehabt. & es war auch wirklich eine schöne Zeit, mir wurde als Praktikantin sehr viel zugetraut, ich durfte sogar ein Schaufenster & einen Schautisch nach meinen Wünschen gestalten & war sogar bei einer Lesung dabei, hab‘ dort die Bücher auf dem Verkaufstisch gestaltet & einiges mitorganisiert. Das mag jetzt für den einen nicht nach sonderlich viel klingen, aber ich denke schon, dass man mir, dafür dass ich eine 2 Wochen-Schul-Praktikantin war, sehr viel zugetraut & mich sehr gefördert hat. Leider ist es ja so, dass die wenigsten Läden so sind, sonst könnt ihr mir glauben, hätte ich diesbezüglich meinen Berufswunsch schon längst gefestigt.

Egtl ist es auch ganz schön bitter, dass die Menschen, die einen solchen Laden betreiben, weniger verdienen als die Großbuchhandlungen, sind die Verkäuferinnen solcher doch meist eher unfreundlich & kennen sich auch gar nicht aus.Ich jedenfalls habe heute beschlossen, dass ich meine Bücher nur noch bei den kleinen, persönlichen Buchhandlungen hole. Na ja, es sei denn, die großen haben mal wieder Bücherwühltische.

Ich ging dann also zum anderen Buchhandel & besorgte mir ein neues Buch, welches auch nur 2,99€ gekostet hat. Damit ich endlich nicht mehr dieses blöde Buch lesen muss.
Mir ist aber eingefallen, dass ich noch ein paar tolle Bücher, sogar Bücher, die wir in der Schule gelesen haben, im Keller liegen habe. U.a. Damals war es Friedrich, Ich knall euch alle ab &, passend zur heutigen Zeit, Die Wolke. Letzeren wollte ich längst schon als Film gesehen haben, aber irgendwie wurde das nie was. Hmpf. Ja, ich glaube, ich gehe sie mal morgen suchen. Im Übrigen würde ich alle drei jedem empfehlen, auch wenn es Jugendbücher sind.

& plötzlich fing es an zu schütten & zu gewittern. Wer mich ein bisschen besser kennt, weiß, dass ich Angst vor Gewitter hab. Was soll ich sagen, ich hab’s überlebt, wie ihr merkt. Irgendwie tun Menschen so, als seien sie aus Zucker. Es schüttete & alle verkrochen sich unter irgendwelchen Unterständen. Irgendwie versteh ich das nicht so ganz. Selbst die Menschen mit ihren Schirmen. & ich? Ich schlenderte total entspannt im prasselnden Regen durch die Fußgängerzone. & alle guckten mich an, mit einer Mischung aus Verwunderung & Fassungslosigkeit. Tja, liebe Menschen, ich bin weder aus Zucker, noch hänge ich an meiner Frisur. Hab‘ mir mal sagen lassen, dass es was entspanntes hat, durch den Regen zu gehen. Auf jeden Fall entspannter, als sich zu acht unter einen Verkaufsstandschirm zu quetschen.

Noch viel weniger verstehe ich aber die Menschen, die sich wie ein Pulk im Ausgang von Rossmann tummeln & zwar so eng, dass bloß keiner reinkommt. Getoppt wurde das nur von den vielen alten & jungen Menschen, die genau sehen, dass man vorbei will, aber sich oder ihre blöden Einkaufswagen so in den Weg stellen, dass man bloß nicht durchkommt. Mann, Menschen sind einfach so.. nicht logisch denkend. So.. blind, offensichtlich. Gekrönt wurde das allerdings von einem dieser spätpubertären Türken (&bezieht das nun nicht darauf, dass er Ausländer ist, er könnte genauso Deutscher gewesen sein, was er aber eben nicht war, sondern Türke), die denken, sie hätten den dicksten & müssen das ihren Freunden beweisen. Der obligatorische Freund trottete natürlich hinterher & machte große Augen, als der Eiermann mich anpöbelte. Jahahaha, der traut sich was, der Achmet-Ali-Mohammed-Suleyman. Fand er aber nicht ganz so toll, als ich ihm sagte, dass es noch andere Methoden als Rumpöbeln gibt, um den Gedanken an seinen zu kleinen Schwanz zu kompensieren.

Ganz ehrlich, ich finde, wer es nötig hat, andere Menschen zu bepöbeln, sollte immer an seiner schmerzvollsten Stelle gegriffen werden. Seine war’s offensichtlich, anders kann ich es mir jedenfalls nicht erklären, wieso er mich unbedingt davon überzeugen wollte, dass sein Penis groß genug ist.

Hach, wenn es doch nur mal so viele tolle Menschen wie Bücher geben könnte. Bücher haben nämlich nie das Problem, sich profilieren zu müssen.

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~ von Miss Ann Thropy - 20. Juni 2011.

Eine Antwort to “Büüüüücher!”

  1. Der wohl tollste Beitrag von dir! Der Vergleich zwischen Büchern und Menschen war sehr, sehr gut 🙂

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