Die Welt hasst mich. Aber das beruht auf Gegenseitigkeit!

Was für ein komischer Abend. Nicht nur, dass ich direkt hineingeschlafen habe, kaum hatten sich meine Hirnwindungen daran gewöhnt, dass es nicht wieder, sondern noch hell ist, klingelte auch schon mein Handy. M. war dran & schimpfte randalierte mich erstmal an, woraufhin hin, wie ich bin, daran gedacht habe, ob er sich nicht verwählt hat, aber ihn einfach weiter rumbrüllen ließ. Es gibt doch nichts schönes, so als Einstieg in ein Gespräch. Ja, es ist schon wahnsinnig tragisch, dass ausgerechnet das rote Beatsteaks-Shirt, dass einzig & allein zur braunen Hose passt, unwiederbringlich verschwunden ist. Weil es nicht aufzufinden. & es ist auch vollkommen normal, deswegen ein Fass aufzumachen. *Ironie off* Ich mein, okay, ich fänd’s nun vermutlich auch nicht so dufte, wenn meine Shirts verschwinden.. Aber auf irgendeine ominöse Weise taucht so was immer wieder auf. Ich kann da Lieder von singen. Also verpesteten wir uns weiterhin gegenseitig unsere Laune & frönten unserer Selen-Verwandtschaft. Ich glaube, wenn wir ein.. örtlich näheres Verhältnis zueinander hätten, wir würden uns gegenseitig so runterreißen, dass wir, nach einiger Zeit, dazu bereit wären, Doppelsuizid zu begehen. Zwei Pessimisten unter sich. Wir würden vermutlich in der Gegend rumliegen, entweder Kopf auf Schulter oder Bauch, oder Beine auf dem Schoß des anderen, würden trinken, bewusstseinserweiternde Sachen rauchen & ich würde wieder hyperventilieren & würden uns die Welt mal so richtig scheiße reden. & das Schlimme ist – vermutlich würden wir es beide sogar ziemlich geil finden.
Nebenbei wurd‘ ich dann noch mal zu Freitag eingeladen, Konzert von ’nem Freund von ihm,  aber na ja. Schenkt mir irgendwer Kohle? Möchte jemand mit mir schlafen & dafür Geld bezahlen? Telefonsex vllt? Ich könnte auch gegen ein Entgelt getragene Höschen oder Strumpfhosen verkaufen, kein Ding.
Na ja, es ist zumindest ein beruhigendes Gefühl, dass  da jemand ist, der Dich gern bei sich haben möchte, wenn gerade keine sentimentalen Dinge mitspielen. & ja, mir ist durchaus bewusst, dass auch einige von euch mich gern bei euch hätten, aber.. Das ist was anderes.

Nachdem wir also zwei mal jeweils eine viertel Stunde telefoniert haben, mit einer kleineren Beeferei darüber, dass er nicht sagen soll, er ruft evtl an,  morgen, wenn er es selbst auch für unwahrscheinlich hält, legte wir auf. Keine zwei Minuten später klingelte das Drecksding von Handy schon wieder. Diesmal P., der auch gleich mit dem Satz einstieg, er wolle nur eben Hallo sagen & gar nicht so lange telefonieren. Ist doch immer wieder schön, wie gern Menschen mit einem reden wollen. Jaha, ich weiß, dass der mit mir reden wollte, sonst hätte der nicht angerufen. Nach ca. einer viertel Stunde Geplänkel über Akkusativ & Rechtschreibung, die beschissene Welt & das mich momentan alles ziemlich ankotzt, war’s das dann auch schon wieder.

Hätt‘ ich nur eine halbe Stunde länger geschlafen.. Ich wäre vermutlich den ganzen Abend abgegangen wie ein Zäpfchen. Meine Laune ist ja, wie erwähnt, in letzter Zeit, nicht gerade die Beste, speziell im Umgang mit anderen Menschen. Ich bin nicht umsonst kaum in den Messengern on, geschweige denn bei Lycos (Ne, Manu? ;)) oder Facebook online. Nein, selbst die ganzen dussligen Games habe ich schon seit Tagen nicht mehr gespielt, weil sie mir gelinge gesagt, auf die Nerven gehen. Das könnte man nun einerseits als fortschrittlich ansehen, denn ich sitze kaum noch am PC, knall mir dafür aber ein Buch nach dem anderen in den Kopf. Daher ist der Fortschritt egtl schon wieder dahin, denn es ist mehr so eine Flucht vor der Realitätsverzerrung in eine andere. Gewusst wie. Selbst meine Musiksucht hat langsam normale Züge angenommen & ist auf unter 100 Titel pro Tag gesunken.

Einen neuen Browser hab‘ ich mir übrigens auch zugelegt. Nachdem ich nun letztendlich wirklich die Schnauze von Firefox voll hatte, bin ich nun mit Google Chrome unterwegs. Muss sogar zugeben, gefällt mir ziemlich gut, wenn auch zu Anfang etwas ungewohnt & mir mein Gwendoline-Persona  auch ein wenig fehlt.

Bei Gelegenheit müsste ich mir auch noch die Beine restepilieren. Warum wachsen die verdammten Haare egtl teilweise unter der obersten Hautschicht ein? Es ist so zum Kotzen. Also werde ich wieder 1000 Jahre mit meinem Peeling-Handschuh drüber gehen & mich zwei Tage später wundern, wieso sich meine Haut abpellt wie bei einem Sonnenbrand. & ein Sonnenbrand kann’s nun wirklich nicht sein, ich bin, weiß Gott, echt kein Sonnenkind, auch wenn ich mir jeden Tag denke, ich sollte rausgehen. & irgendwann, ne, irgendwann in diesem Jahr schaff‘ ich es sogar!
Vermutlich muss ich heut eh noch einkaufen gehen, weil ich soeben den Rest des Brots aufgegessen habe, welches ich esse.

Ich verkünde also feierlich: Die Welt hasst mich. Aber das beruht auf Gegenseitigkeit!

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~ von Miss Ann Thropy - 28. Juni 2011.

3 Antworten to “Die Welt hasst mich. Aber das beruht auf Gegenseitigkeit!”

  1. Also… Ähm… Wir sollten mal Preise aushandeln, ich bin ein wenig in Versuchung gekommen…

    Und falls es dich tröstet Auch, wenn die ganze Welt dich hasst.. Elmo loves you!

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