52 Bücher. #2 – Psssst: Jetzt kommt ein Geheimnis!

So lautet diese Woche das Motto bei Fellmonsterchens Lesehood.
& nachdem ich mir also ihren Artikel durchlas, schoss mir auch gleich meine Buchvorstellung in den Kopf, sprach sie doch von Dan Brown.

Wer mich ein bisschen länger kennt (was die Bücherreaderhood nicht tut), weiß, dass ich anfangs einen ziemlichen Groll gegen Herrn Brown gehegt & gepflegt habe. Ich bin ja, wie bereits im letzten Artikel erwähnt, wirklich stur was Bücher betrifft. Ich möchte manche Sachen nachvollziehen, wenn sie gehypt werden. & so kam es, dass „Sakrileg“ irgendwann in meinen Besitz überging. Relativ bald setzte ich mich an dieses Buch &… gab auf. Schade, da der Klappentext für meinen Geschmack relativ viel versprach.
Das selbe Spiel spielten wir noch etwa drei Mal. Mit unglaublich mäßigem Erfolg. Wenn ich mich recht entsinne, bin ich gerade mal knapp über Seite 100 gekommen. Somit war der Hype um Dan Brown für mich in erster Linie absolut nicht nachvollziehbar. ich werde mich dafür auch nicht entschuldigen! 😉

Dann, gegen Ende des letzten Jahres, es mag auch Anfang des Jahres gewesen sein, überkam er mich wieder, dieser unbändige Wille, diesen Dan Brown-Hype verstehen zu wollen. Den nicht ganz so klugen Köpfen sei gesagt – Nein, ich versuchte mich nicht wieder an Sakrileg 😉 Damals nämlich, als mir dieses Buch geschenkerbt wurde, nahm ich gleichzeitig, in der Hoffnung, das doch alles zu verstehen, Diabolus mit. Ich setzte mich also mit pessimistischer Haltung, einer Tasse Tee & Keksen hin & los ging’s. Beim nächsten Ton ist es Seite 150.
Ja, ich mag ein Dan Brown-Buch. Ja, ja, ja, ja, ja! 😀

 Der Klappentext erzählt uns:
» Die kryptographische Abteilung des US-Geheimdienstes NSA verfügt über einen geheimen Super-Computer, der in der Lage ist, innerhalb kürzester Zeit jeden Code (und somit jede verschlüsselte Botschaft) zu
knacken. Der Rechner kommt zum Einsatz, wenn Terroristen, Drogenhändler und andere Kriminelle ihre Pläne mittels codierter Texte verschleiern und die Sicherheit der USA auf dem Spiel steht. In der Vergangenheit
konnten die Kryptographen täglich hunderte von Codes knacken bis zu dem Tage, als Diabolus zum Einsatz kommt: Ein mysteriöses Programm, das den Super-Rechner offenbar überfordert. Der Entwickler des
Programms droht, Diabolus der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Würde dieses Programm zum Verschlüsselungs-Standard werden, wäre der erfolgreichen Verbrechensbekämpfung der NSA über Nacht die Basis
entzogen. Die Mitarbeiter des Geheimdienstes setzen alle Hebel in Bewegung, das drohende Desaster zu verhindern.

Die einzelnen Kapitel springen zwischen den einzelnen Personen im Hauptaugenmerk hin & her, was für manche vllt etwas anstrengend sein könnte, zumal immer mehr Personen hinzukommen. Alles zusammen ergibt allerdings einen Zusammenhang, der einen die Geschichte begreifen lässt. Oder eben nicht, da plötzlich Aktionen geschehen, die man als solches nicht von den ausführenden Protagonisten des Kapitels erwartet hätte & einen unverhofft dazu bringen, den zusammengeschusterten Bösen aus dem Kopf zu löschen.

Ich mag es bis heute nicht glauben, aber ich fand es richtig spannend. Ich & ein Dan Brown-Buch! Das ist fast wie „Ich & laufen lernen“ (was bis heute an manchen Tagen auch mehr suboptimal läuft stolpert), „Ich & schwimmen lernen“ (Was ich heute nicht mehr tue) oder „ich & rauchen lernen“ (Das dafür umso mehr). & wider Erwarten würde ich es sogar jedem empfehlen, sogar solchen, die sich absolut nada für Computer interessieren, tu ich nämlich auch nicht.

Damit entlasse ich euch ins Wochenende. Oder in die Woche. Oder wann auch immer ihr das lest.

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~ von Miss Ann Thropy - 11. November 2011.

10 Antworten to “52 Bücher. #2 – Psssst: Jetzt kommt ein Geheimnis!”

  1. Diabolus ist cool – man lernt sogar einiges über Kryptografie; wenn man will. Der beste Brown – und Deine Animositäten sind durchaus verständlich und kein Sakrileg 😉

    • Find ich auch. Von den 1 1/3 Bücher, die ich gelesen habe 😀 Wobei ich noch Meteor hier habe. Ja, ich find’s auch durchaus verständlich. Bis mir einige Brown-Jünger mit Verbrennung meinerseits drohten (Ich schweige mich mal ganz galant dazu aus, dass ich vorschlug, sämtliche Sakrileg-Bücher verbrennen lassen zu wollen)!

  2. Wenn das sein bestes Buch ist, werde ich wohl doch noch einen dritten Dan-Brown-Roman lesen. 🙂

  3. @Miss …
    aber meine 🙂

  4. Komisch ich bin mit Dan Brown nie warm geworden ich habe mal Sakrileg ausgeborgt bekommen und „Diaolus“ als Hörbuch bekommen.

    Nach diesen beiden war meine Experimentierfreudigkeit mit Dan Brown versiegt, ja es ist spannend, ja es kommen ungewöhnliche Fakten auf den Tisch, aber bei einigen ist ja inzwischen auch bekannt, das es der Autor mit einer gründlichen Recherche nicht immer so gehalten hat, aber sein Schreib/Erzählstil stößt mich irgendwie ab.
    Man kann es ja nicht jedem recht machen und ich habe es versucht, ähnlich geht es mit mit Hohlbein, mit 12-13 habe ich seinen Dagon-Zyklus verschlungen, die Bücher habe ich dann irgendwann man verschenkt, das mir das erneute lesen dieser Bücher keinen Spass mehr gemacht hat.

    Aber so starrsinnig zu meinen, das meine Meinung zu diesem Thema wichtig sei bin ich dann auch nicht.

    • Ich denke, dass mich bei den Brown-Büchern & speziell bei „Sakrileg“, diese ständige Verbindung zu Kirche im Kontext mit einem Schreibstil irgendwie tierisch auf die Nerven ging. Ich hab so gegen die Kirche nix (jedenfalls nix wirksames ;), es darf ja jeder halten, wie er will), auch seinen Schreibstil fand ich in Diabolus nicht mal halb so anstrengend. Ich vermute aber mit meiner rein pessimistischen Einstellung, dass es wohl einfach nur ein Glücksgriff bei den Brown-Büchern meinerseits war.
      Von Hohlbein hab ich bis jetzt leider noch nichts gelesen & kann deswegen leider nicht drüber urteilen.
      Na ja, vielen schienen die Bücher ja gefallen zu haben, offensichtlich hat er damit dann schon den Nerv vieler Leute getroffen. Aber – Man muss als einzelner Mensch nicht alles verstehen, so wie Hypes um Brownies & Zwielichter oder meinetwegen auch Harry Potters.

  5. Schade das man hier nur eine Antwort zulässt, aber die Dan Brown Bücherverbrennung klingt doch mal lustig *loooooool*

  6. Ja! Die Bücher von Dan Brown müsste ich auch mal wieder lesen. Aber irgendwie habe ich sowieso schon so viel was ich mal wieder lesen müsste! Mittlerweile lese ich schon zwei Bücher gleichzeitig.

    • Wie man ja mitbekommen hat, bin ich kein großer Brown-Fan. Wie gesagt, Diabolus fand ich überragend, Meteor hab ich mir noch rumliegen & bin gespannt, wie es mir gefällt. Grundlegend würde ich aber wohl andere Bücher bevorzugen 😉

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