52 Bücher. #5 – Russische Literatur.

Parental Advisory – Explicit Content. Mal wieder.

Bin ich die Einzige, die langsam aber sicher den Eindruck hat, meine Mutter wären die ärzte & mein Vater die Jackass-Crew? Möglichst viele Vulgärbegriffe in möglichst kurzer Zeit wären meine Berufung? Ich sei die Königin der großen F-Worte?
Ich schwöre, ich kann auch anders. Bei anderen Themen. Wirklich! Versprochen!

Heute leider nicht, aber das ist natürlich nicht meine Schuld.  Egtl wollte ich bei dem Thema erst passen. Gebürtige Ruhrpöttlerin & so 😉 Mir fiel als erstes & letztes natürlich auch Tolstoi ein. Von dem hab ich aber noch nie was gelesen.
Da das Fellmonsterchen aber ja geschrieben hat, so über 329347 Ecken ist auch ziemlich okay, kommen wir zu einer Lesetour der besten Gurkentruppe der Welt, die damals mit ihrem Buch „Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf“ durchs Land getingelt sind. Das wohl teuerste Buch das ich besitze, habe ich doch 52€ dafür auf die Buchladenkettentheke geblättert. Die dazugehörige Lesetourdateien kann man immer noch kostenlos auf ihrer Homepage runterladen. Dort tut ein gewisser Bela B (& nachfolgend seine Bandkumpanen) seine Meinung zu Tolstoi kund:

Hach, sieht der Farin da nicht gut aus? Hab auch extra bis zur entsprechenden Stelle vorgespult, davor fallen sehr viele vulgäre Wörter, die ich, nett wie ich ja doch bin, niemanden antun wollte.
Zugegeben, es ist jetzt nicht wirklich russische Literatur, dafür aber Literatur von Menschen, die über Menschen sprechen, von denen einer zumindest russische Literatur zustande brachte.

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~ von Miss Ann Thropy - 6. Dezember 2011.

13 Antworten to “52 Bücher. #5 – Russische Literatur.”

  1. *gggg* Ja die Ärzte sind klasse, aber das Buch habe ich mir nie geleistet, das habe ich schon länger nimmer gesehen.

    Aber ich hatte schon länger „Exit Mundi: Die besten Weltuntergänge“ von Maarten Keulemans auf dem Wunschzettel, als ich dann noch die Hörbuchversion von Bela B. entdeckte, war das sofort gekauft 😀 .

    Ich mag die Ärzte und div Einzelprojekte, der Bandkollegen, aber ich muss noch lange nicht jeden Mist kaufen, nur weil Ärzte drauf steht.

    • Ja, Exit Mundi, ich hab überlegt, ob ich zu einer der damaligen Lesungen gehen sollte, als Bela damals unterwegs war. Hab’s dann aber doch gelassen, weil’s mir einfach alles zu weit we war. Bin leider nicht so der große Hörbuchfan, deswegen würde ich dafür kein Geld ausgeben, höre es mir vllt aber mal an, wenn ich es ausgeliehen bekomme, mal schauen.

      Ich bin ja so’n kleines großes Fangirl. Deswegen musste das bei mir schon sein. Aber ich konnte es mir zu der Zeit auch gut leisten 😉

      • Selber schuld, der Bela macht das gut, ein Asteroid schlägt ein hups das konnte doch keiner ahnen.

        • Das der das gut macht, will ich auch gar nicht in Frage stellen, ich bin halt nur unglaublich unfähig, mich auf ein Hörbuch zu konzentrieren. Sonst würde ich auch immer noch Benjamin & Bibi hören. 😀
          Ja, ich bin schon über 20 😉

  2. „Ein überdimensionales Meerschwein frisst die Erde auf“ – und Du zahlst 52,- € für 2.500 Bilder, die Du alle g**gln kannst. Du bist ein Fan 😀

    Folgende Beschreibung fand ich für das Werk: Markus Karg, der Leiter des Ärzte-Fanclubs, hat jetzt die schwere Aufgabe geschultert, in einem Buch den Werdegang der Band zu beschreiben. Schwer deshalb, weil die Geschichte der Ärzte nicht allein entlang von Nummer-eins-Hits, Tourneen und Titelbildern erzählt werden kann. In ihr spiegelt sich vielmehr die Sittengeschichte der Bundesrepublik Deutschland, der Aufstieg und das allmähliche Verglühen von Punk wider. Warum der Weg vom Sittenwächter provozierenden Anarcho-Spaßpunk der frühen Jahre („Geschwisterliebe“) über politisch korrekte, engagierte Rockmusik („Schrei nach Liebe“) direkt ins Wies’n-Festzelt („Männer sind Schweine“) führte — dafür hat das Fan-Buch keine Erklärung. Es gibt nicht einmal den Versuch einer Analyse.

    Wenn Du solche Literatur (Band-Biographien) magst, empfehle ich Dir „Ein Mann namens CASH“, von Steve Turner und natürlich „Keith Richards – Life“ – das konnte ich nicht wieder aus der Hand legen.

    Einen schönen Nikolaustag wünsche ich Dir – und, nebenbei: 😛
    😉

    • Ich bin ein Fangirl. Wäre ich älter & würde Jenny Elvers heißen, wäre ich ein total tolles Groupie & hätte anschließend eine nicht lang andauernde Beziehung mit einem großen blonden Mann mit original 52 Zähnen 😀
      & es sind ja nicht nur 2000 Bilder oder Mädchen drin (Wuhuhuhu, Wortspielsongtitelalarm olé!) drin, sondern auch ziemlich viel kleingeschriebener Text. Jedoch will ich natürlich nicht davon ablenken, dass ich es mir nie im Leben gekauft hätte, wäre ich nicht ein Fangirly. Aber egtl kommt es noch besser – Ich habe es nicht mal gelesen. Zwar angefangen, aber als Abendlektüre eignet sicht so ein 6 oder 7 Kilo-Ding eher schlecht.

      Danke, wünsch ich Dir auch 😛

  3. die ärzte — damit kann man nichts falsch machen und selbst wenn man um 12 Mio Ecken denkt, es passt immer. 🙂
    „Westerland“ finde ich auch super. Der erste Song war bei mir „Zu spät“. Und es gibt ja noch etliche andere gute Sachen.
    Reihe mich bei der Ü40-Gruppe ein, wobei ich nicht als Fangirl durchgehe, ich habe einfach nur 96 Lieder in meiner Playlist und keine Fanartikel. 🙂 Auch höre ich in letzter Zeit nicht mehr so viel ärzte wie früher…

    • Fangirls vertragen sich ja meist eh nur so mittelmäßig mit anderen Fangirls, deswegen ist das wohl besser 😉
      Mein erster Song war, glaub ich.. „Ein Schwein namens Männer“, aber das ist insoweit vertretbar, weil ich ja so unglaublich jung & frisch & knackig bin 😀 Ich höre sie aber auch nicht mehr so viel wie.. noch vor ein paar Monaten. Aber bald wohl wieder 😉
      Huiuiui, wer hätte gedacht, dass hieraus eine ärzte-Runde wird 😉

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