Alles explodiert, kein Wille triumphiert.

Das mit der momentanen Angst ist ja so: Ich zerkaue sie so lange, bis ich des Rätsels Lösung gefunden habe. Ich versuche sie zu ergründen & will sagen können, woher sie rührt.

& wisst ihr, was das genau Problem ist? Das Ganze auf ein „Furcht“ festlegen zu wollen. In meinem Kopf können nicht parallel zu einer Sache mehrere Ängste vorhanden sein. Also suche ich nach der Hauptangst & glaube dann, dass es mir weniger Angst macht, wenn ich sie begründen kann.

Na ja, jedenfalls finde ich so keine Lösung.
Momentan ist es mehr so was wie eine… Glückssache. Der Antrag ist so weit wie möglich ausgefüllt. Termin zur Abgabe/Besprechung steht ebenfalls für nächste Woche. Wenn ich jetzt noch diesen einen Anruf hinkriege, bin ich zufrieden. Vorerst.  Bis nächste Woche. & wenn nicht ständig neue Gedanken auftauchen.

Jedenfalls habe ich nun einen neuen Hauptbeschluss, wieso es so ist, wie es ist: Es ist einfach unglaublich schwer, sich von seinem bisherigen Leben zu trennen. Auch wenn es nicht gut war & es einem schlecht geht. Aber dieses… alles hinter sich lassen, ist ein unglaublich schwerer Schritt.
Jedenfalls habe ich das Gefühl, dass meine letzte Tage hier, in diesem Leben einfach so voller Angst sind. & ich nicht in der Lage bin, sie irgendwie einigermaßen entspannt zu nehmen. & irgendwie meine ich, dass da mehr kommen muss. Das ich da noch das machen muss, was ich genieße. Das auskosten muss, was dort nicht mehr so schnell oder so viel möglich ist.

& dann, in zwei Stunden, habe ich die nächsten Beschluss, der mit dem „warum? gekoppelt ist. Anstatt einfach einzusehen, dass das alles auch parallel zueinander existieren kann.

& ja, ich werde es ab jetzt vermeiden darüber zu schreiben, weil ich sonst vermutlich reinsteigere. Yay.

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~ von Miss Ann Thropy - 15. März 2012.

4 Antworten to “Alles explodiert, kein Wille triumphiert.”

  1. Mau.

    „Lieber ein Unglück, das vertraut ist, als ein Zustand,den Du nicht kennst,
    lieber Schmerz, den Du erträgst, als ein Glück, das Dich erschlägt
    Lieber jeden Tag die Hölle, als ein Stück vom Paradies,
    solang Du weißt woran Du bist und wo vorn und hinten ist.“

  2. Aber wieso von deinem jetzigen Leben trennen? Klar, du ziehst weg, aber du hast doch vor jedes Wochenende nach Hause zu fahren. Auch wenn ich dir schon jetzt sagen kann, dass es mit der Zeit immer seltener wird, dass du das machst, aber es ist keine komplette Trennung von deinem jetzigen Leben, siehe es eher als Distanzierung mit der Option deine Liebsten trotzdem recht schnell wiederzusehen. Ich hoffe, dass nimmt dir etwas „Angst“ vor dem „großen“ Umbruch!

    • Das mit dem jetzigen Leben ist vllt etwas ungünstig ausgedrückt. Ich drück’s mal kitschig aus: Sachen hier Zuhause zu machen ist wie… Aus dem Haus seiner Kindheit auszuziehen & sich bei jeder Handlung bewusst zu sein, dass es das letzte mal sein wird, an diesem Ort. Nur, dass es eben nicht das letzte Mal ist, sondern.. Das vorletzte oder vorvorletzte Mal.
      Ja, jedes zweite Wochenende. Letztendlich ist es wohl auch einfach der Fluchtgedanke. ich bin ein sehr großer Fan von Flucht. Ich flüchte zwar nicht, aber ich brauche es, dass diese Option besteht.
      Neutral gesehen weiß ich natürlich, dass mir nichts passieren wird, was ich selbst nicht will.
      Ich danke Dir für Deinen lieben & unterstützenden Kommentar!

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