Dieser Kopf macht sich viel zu wichtig..

Zusammengefasst ist es ja auch irgendwie alles okay. Natürlich ist es alles ein bisschen viel, weil gequasselt und gequasselt und gequasselt wird. Für mich als eher ruhigeren Menschen ist es unglaublich anstrengend, ständig so viel Input (und dazu noch häufig überflüssigen, also welchen, der gar nichts aussagt) zu haben. Vllt merkte ich auch hier erst, dass ich gar nicht zu hektisch bin, wie ich mir selbst immer erscheine. Dass ich eine ziemlich ruhige Person bin.
Das, und die Tatsache, immer unterschwellig Angst zu haben, vor… Den Anderen? Der Zukunft?, macht es sehr anstrengend und lässt mich an manchen Tagen konstant unter Druck stehen. Ich weiß, dass viele das einfach nicht nachvollziehen können. Vllt fällt es mir hier mehr denn je auf. Diese immer vorherrschende Angst, sich frei zu bewegen, dass sich über dich lustig gemacht wird oder sonst irgendwelche Fehler zu begehen, weil ich nun mal nicht weiß, wie es egtl geht.

Ab Morgen bin ich dann im Ausbildungsbereich. Wieder neue Menschen. Ich habe Angst. Und kann selbst nicht sagen, wovor. Was denn nun Schreckliches passieren soll, denn schließlich wird keinesfalls Perfektion von mir erwartet.

Morgen habe ich auch einen Termin beim Psychiater in Lübeck. Ich werde mir mein Antidepressivum wiederverschreiben lassen. Ich weiß nicht, ob es auch gegen die Ängste wirkt bzw. sie weniger dauerhaft in meinen Gefühlen nach vorne drängt, aber es ist zumindest einen Versuch wert.

Am Mittwoch geht’s endlich nach Hause. Ich freu mich wie Bolle, wer auch immer das ist. Donnerstag wird vermutlich dauerhaft im Bett verbracht mit Lesen, TV und PC. Hauptsache, nicht dauerhaft zugetextet.

Und manchmal, wenn es mir dann einfach zu viel ist, geh ich runter an den Strand und lasse Gisbert zu Knyphausen für mich singen:

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~ von Miss Ann Thropy - 13. Mai 2012.

2 Antworten to “Dieser Kopf macht sich viel zu wichtig..”

  1. Die Zutexter leiden genau so wie die Zugetexteten. Würden auch lieber an den Strand, statt Lehrtätigkeiten zu verrichten, die Sprachbots mittlerweile genau so gut erledigen könnten. Denken dabei bestimmt auch an ganz was anderes, während sie ihren Stoff runtertexten. All diese sinnlose Schallproduktion ist irgendwelchen Schwärmern geschuldet, welche all die, die da bilden und gebildet werden sollen, noch nie auch nur aus hundert Meter Entfernung gesehen haben. Lesen. Schreiben. Rechnen. Fertig. Der Rest findet sich. Oder gibt es in Thailand Berufsbildungswerke? In Honduras, in Peru? Das Leben findet schon seinen Weg.

    • Sicher findet das Leben irgendwie auch so seinen Weg. Jedoch haben wir in Deutschland (wo ich bin) ganz andere Möglichkeiten & Chancen, als in Honduras oder Peru (wo ich nicht bin). Wahrscheinlich steht mir auch durchaus die Möglichkeit zu, einfach mal selbst meinen Mund aufzureißen und so selbst zum Zutexter zu werden. Deswegen kann wohl sagen, dass ich selbst.. Schuld?, na ja, es mir zumindest selbst zuzuschreiben habe.
      Danke übrigens für den hervorragenden Hinweis auf den Mikado Garden. Ein Ort, an dem man sich stundenlang aufhalten kann, drin und drumrum.

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